Erschienen am: 03.03.2017, Ausgabe SPS-MAGAZIN 3 2017

Siemens richtet Bundeswettbewerb aus

Jugend forscht in Erlangen

Nach 1976 und 1997 richtet Siemens zusammen mit der Stiftung Jugend forscht zum dritten Mal den bekannten Nachwuchswettbewerb aus. Erstmals soll dieser im bayerischen Erlangen stattfinden. Dort ermittelt dann eine Jury die Sieger aus den 200 Gewinnern der vorangegangenen Landeswettbewerbe.


Frank Anton, Jugend-forscht-Sieger aus dem Jahr 1975, hat kürzlich einen Weltrekord-Elektromotor für Flugzeuge entwickelt und vorgestellt.
Bild: Siemens AG

"Bei Jugend forscht kommen die cleversten Jugendlichen Deutschlands zusammen und gehen in den Wettstreit für ihre Ideen", betont der Siemens-Vorstandsvorsitzende Joe Kaeser. Das sei ein großartiges und inspirierendes Forum, bei dem man vielleicht auch den einen oder anderen Siemens-Erfinder von morgen entdecken könne. Als Bundespatenunternehmen will der Konzern besondere Leistungen und Begabungen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik fördern. Ansprechpartner und Bundespatenbeauftragter für die Nachwuchstalente wird Siemens-Teamleiter Frank Anton sein, der selbst im Jahr 1975 Bundessieger des Wettbewerbs im Fachgebiet Technik war. Heute kümmert er sich um die Entwicklung von Elektroantrieben für Flugzeuge. Im Jahr 2015 haben Anton und sein Team einen Weltrekord-Elektromotor vorgestellt, der im Sommer 2016 seinen Erstflug absolvierte.