Erschienen am: 07.09.2017, Ausgabe SPS-MAGAZIN 9 2017

Formula NextGen

Die Formula Student hat sich als Wettbewerb für Nachwuchsingenieure längst einen Namen gemacht. Ursprünglich auf klassische Verbrennungsmotoren ausgerichtet, gibt es schon seit einigen Jahren auch ein Wettrennen mit rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Komplett neu in diesem Jahr und thematisch sehr zukunftsweisend ist die Kategorie Driverless, in der die Rennboliden den Hockenheimring ohne Fahrer meistern mussten.


Zur Formula Student, die seit über zehn Jahren unter der Schirmherrschaft des VDI ausgetragen wird, kamen in diesem Jahr insgesamt 115 Teams. 65 mit klassischen von Verbrennungsmotoren angetriebenen Rennwagen, 35 mit Elektroflitzern und 15 mit autonom fahrenden Fahrzeugen. Letztere Kategorie stand 2017 erstmalig auf dem Programm. Die Fahrzeuge dieser Teams, darunter auch internationale Teilnehmer aus Italien, der Schweiz und China, mussten den technischen Anforderungen der bestehenden Wettbewerbsklassen entsprechen, aber auch über einen autonomen Modus verfügen. Der Gewinner wurde nicht nur über die Bestzeit ermittelt, sondern, wie bei der Formula Student üblich, floss ein Mix aus statischen und dynamischen Disziplinen in die Wertung ein: darunter die Aspekte Konstruktion, Kostenplanung sowie die Eigenschaften des Rennwagens hinsichtlich Ausdauer oder Beschleunigung. Gesamtsieger wurde mit einem Podiumsplatz in allen Kategorien das Team der ETH Zürich.

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