Erschienen am: 14.11.2017, Ausgabe SPS-MAGAZIN SPS-Special 2017

Alarmierungs-App im Linux-Container des LTE-Routers



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Bild: Stebatec AG

Stebatec bietet moderne Anlagentechnik zur präzisen Durchflussmessung und passenden Abflussregelung sowie eigens dafür entwickelte, cloudbasierte Prozessleitsysteme. Das bisherige Überwachungs- und Alarmierungssystem Stebalarm auf Basis der MoRoS-HSPA-Router bot bereits Features wie: Parametrisierbarkeit und integrierte Pikettplanung, Datenaustausch mit den Prozessleitsystemen, Konfiguration über JSON-Import/Export, sowie Zählerdatenerfassung via Modbus oder M-Bus. Die neue Version des Systems erlaubt zudem die Nutzung aller Mobilfunknetze bis 4G/LTE, dezentrale Intelligenz vor Ort in einem Gerät, Datenverarbeitung und -speicherung sowie sichere Datenkommunikation. Der LTE-Mobilfunk-Router MRX5 fungiert als Kopfstation und verteilt u.a. die Pikett-Einstellungen für die Bereitschaft auf alle autonomen Unterstationen (MRX3). Ein Vorteil der MRX-Routerserie: Stebalarm und andere Apps laufen gleichzeitig in der Icom SmartBox, einer im Router integrierten Umgebung auf Basis von Linux-Containern (LXC). Das spart einen IPC, zusätzliche Softwareinstallationen, Updates und Lizenzen. Zudem können die Router durch MRcards problemlos erweitert werden. Auch kundenspezifische Entwicklungen sind möglich. Zu den Highlights der Stebalarm-Software zählen: Das System alarmiert wahlweise per Pager, SMS oder E-Mail und kommuniziert über Modbus/TCP oder I/O. Der stundengenaue Pikettplan kennt Feiertage und hat einen Fairnessgenerator, der jene Mitarbeiter zuerst alarmiert, die am wenigsten im Einsatz waren. Stebalarm sichert die Informationen als Backup automatisch in der Kopfstation. Kritische Alarme können zur Erhöhung der Sicherheit auf verschiedenen Wegen abgeschickt werden. Eskalationsstufen und Priorisierungen sind frei definierbar. Stebalarm ist die Alarmierungs-App im Linux-Container des LTE-Routers und ein flexibel erweiterbares Alarmierungssystem für Fernüberwachung: vom einzelnen Alarmgerät bis hin zur Vernetzung von unzähligen Anlagen mittels Kopfstation. Vielseitige Schnittstellen am MRX-Router und über Application Connectors ermöglichen die Anbindung an beliebige Prozessleit- und Steuersysteme.

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