Erschienen am: 08.02.2018, Ausgabe SPS-MAGAZIN 1+2 2018

Studie von BearingPoint zum Einsatz von Predictive Maintenance



Aktuelle Studie der Unternehmensberatung BearingPoint zeigt, dass Predictive Maintenance in der Industrie bisher eher diskutiert als umgesetzt wird. Unternehmen, die Predictive Maintenance proaktiv angehen, können die Maschinenverfügbarkeit steigern, die Kosten senken sowie die Kundenbindung stärken (frei zur redaktionellen Nutzung).
Bild: BearingPoint GmbH

Predictive Maintenance steht im Zentrum vieler Diskussionen rund um die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0. Eine aktuelle Umfrage von BearingPoint unter 74 Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau, Chemie/Pharma und der Automobilindustrie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ergab, dass die vorausschauende Instandhaltung bislang jedoch lieber diskutiert als umgesetzt wird: Während sich zwar 84% der Befragten mit dem Thema Predictive Maintenance in ihrem Unternehmen auseinandersetzen, hat nur jedes vierte Unternehmen bereits erste Projekte durchgeführt. Unternehmen sehen den Nutzen von Predictive Maintenance vor allem in der Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit (80%) und in der Senkung der Wartungskosten (60%). Jedes zweite Unternehmen (52%) nimmt es auch als Chance wahr, Kunden durch bessere Servicemodelle zu binden. Die Nutzung von Maschinendaten steht laut der Studie noch nicht im Fokus der Unternehmen: So erfassen zwar 76% relevante Daten via Sensoren und 59% werten diese zielgerichtet aus. Allerdings passen lediglich rund 20% die Instandhaltung ihrer Anlagen auf Grundlage dieser Daten an. 57% nannten als größte technische Hürde die IT-Sicherheit. Noch gewichtiger ist nur der hohe Implementierungsaufwand, gaben 61% der Befragten an. Die teilnehmenden Fachexperten, die für die Studie befragt wurden, stammen primär aus den Bereichen Instandhaltung, Produktion, Logistik und IT. Die vollständigen Ergebnisse finden Interessierte auf der Homepage von

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