Feb
16
2017

Siemens setzt auf durchgängigen digitalen Zwilling

„Wir wollen den Ansatz des digitalen Zwillings über alle Disziplinen hinweg komplettieren“, betonte Dr. Jan Mrosik, CEO der Division Digital Factory, am Montag im Rahmen einer Presseveranstaltung. Damit spielte er vor allem auf die geplante Übernahme des US-amerikanischen Softwareanbieters Mentor Grafics an. Bisher sei Siemens in Sachen Simulation vor allem auf Mechanik und Software ausgerichtet gewesen. „Zukünftig decken wir auch die elektronische Seite ab,“ sagte Mrosik. So könne die Reise weitergehen, die der Konzern gemäß seiner Wachstumsfelder ‘Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung’ bereits im Jahr 2007 mit der Akquisition des PLM-Anbieters UGS startete. Ein besonderes Augenmerk liegt aktuell auf der Cloud-Plattform Mindsphere, die neben Teamcenter in der zukünftigen Positionierung eine zentrale Rolle spielt. „Mindsphere ist unser Betriebssystem für das Internet der Dinge“, so Mrosik. Während das PLM-System die Seite von Planung, Engineering und Simulation abdecke, lasse sich über die Cloud die Wirklichkeit spiegeln. In einem solchen kontinuierlichen Wechselspiel zwischen virtuellem Modell und laufender Produktion sieht Mrosik großes Potenzial für steigende Produktivität und merkt an: „Siemens ist weltweit der einzige Anbieter, der diese Wertschöpfungskette vom Design bis zum Service mit einer durchgängigen Lösung abdeckt.“

Bild: TeDo Verlag GmbH
Bild: TeDo Verlag GmbH
















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