Sep
21
2017

VDW startet Initiative für die vernetzte Produktion

Der VDW stellt auf der EMO Hannover in dieser Woche erstmals die Brancheninitiative der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie für die vernetzte Produktion vor. Ziel sei es, einen Standard für die Anbindung unterschiedlichster Maschinensteuerungen an eine gemeinsame Schnittstelle zu entwickeln und softwaretechnisch zu implementieren, so Dr. Heinz-Jürgen Prokop (2.v.l.), Vorsitzender des VDW. In der ersten Projektphase ist ein Kernteam mit den Firmen DMG Mori, Emag, Grob, Heller, Liebherr-Verzahntechnik, United Grinding, Trumpf und dem VDW beteiligt. Im Frühjahr wurde das Projekt vom Vorstand des Verbands beschlossen. Im Rahmen des Projekts sollen zunächst die folgenden Aspekte umgesetzt werden: gemeinsame Erarbeitung einer Schnittstellenspezifikation, Implementierung eines so genannten Connectorstacks, der Signale aus unterschiedlichen Steuerungsschnittstellen nach OPC UA übersetz sowie die Implementierung eines Gateways, das auf Basis der OPC-UA-Datenstruktur die sichere Anbindung an unterschiedliche EDV-Systeme und Clouds via Standardprotokollen erlaubt. Der VDW hatte bereits 2013 damit begonnen, eine so genannte Companion Specification zu entwickeln. Sie ist seit Juli bei der OPC Foundation veröffentlicht. Im 1. Quartal 2018 sollen erste Ergebnisse des Projekts vorliegen.

Bild: Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.
Bild: Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.



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