Erschienen am: 12.06.2018, Ausgabe SPS-MAGAZIN 6 2018

Messende Lichtgitter für die Automation mit einer Auflösung von bis zu 6mm



Verbaut man zwei Lichtgitter zueinander um 90° versetzt können die Höhe und Breite eines Objekts gemessen werden.
Bild: Contrinex Sensor GmbH

Mit messenden Lichtgittern lassen sich automatisiert einfach und zugleich zuverlässig die Abmaße von Produkten ermitteln. Objekte mit unterschiedlichsten Oberflächeneigenschaften werden sicher erkannt und die Reaktionszeiten sind verhältnismäßig kurz. Setzen die Lichtgitter zudem auf Infrarotstrahlung beeinflusst auch Fremdlicht im Umfeld die verlässliche Messung nicht. Contrinex hat mit der neuen Sensorbaureihe MGI verschiedene messende Infrarot-Lichtgitter im Angebot. Diese werden für unterschiedliche Messbereiche bis zu einer maximalen Messhöhe von 1.438mm angeboten. Die Grundfläche der Sensorleiste beträgt 40x20,5mm. Weil dank einer speziellen Technologie die Strahlen parallel und überkreuzt laufen, liegt die maximale Auflösung im zentralen Messbereich bei 6mm. Wo eine geringere Genauigkeit gefordert ist, eignet sich die Variante mit Zentralstrahlenabstand von 12mm und einer Auflösung von 14mm. Die Ansprechzeiten liegen zwischen 4 und 14ms je nach Messhöhe und Strahlenabstand. Messwerte werden als analoges 0...10V- oder 4...20mA-Signal ausgegeben. Mit Switches lässt sich der Messbereich (Position oder Dimension des Objekts) einstellen. Verbaut man zwei Lichtgitter zueinander um 90° versetzt können die Höhe und Breite eines Objektes gemessen werden. Zusätzlich lässt sich über die Laufgeschwindigkeit des Bandes die Länge ermitteln. Mit wenig Aufwand können so alle Maße eines Objektes automatisiert ermittelt werden. Ideal geeignet sind die messenden Lichtgitter für den Einsatz in der Logistik, um z.B. im Warenlager Kisten automatisch nach Größe einzusortieren. Weitere Anwendungen finden sich u.a. in automatisierten Verpackungsanlagen oder in der Holzindustrie.

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