TÜV Rheinland zertifiziert ab sofort Arbeits- und Gesundheitsschutz nach ISO45001



Bild: TÜV Rheinland AG

Der TÜV Rheinland hat die Akkreditierung für die neue ISO45001 für Arbeits- und Gesundheitsschutz erhalten. Damit kann TÜV Rheinland ab sofort Audit- und Zertifizierungsverfahren in Unternehmen durchführen, die ein Managementsystem nach der ISO45001 eingeführt haben. Erfolgreich auditierte Unternehmen belegen mit dem Zertifikat, dass sie ein wirksames Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit betreiben. TÜV Rheinland hat das Akkreditierungsverfahren Anfang August 2018 erfolgreich abgeschlossen. Im Zuge des Verfahrens wies das Unternehmen nach, dass es alle neuen Anforderungen – sowohl die der Norm selbst als auch die neuen Vorgaben des Zertifizierungsprozesses – erfolgreich umgesetzt hat. Auch die Auditoren, welche die Prüfverfahren bei Unternehmen umsetzen, durchliefen entsprechende Schulungen. „Die ISO45001 enthält einige Neuerungen gegenüber der bislang eingesetzten OHSAS 18001. Auch die TÜV Rheinland-Auditoren waren gefordert, sich intensiv mit den neuen Aspekten zu befassen“, erklärt Anja Oels, Produktverantwortliche für die ISO45001 bei TÜV Rheinland. Im Vergleich zu der OHSAS18001 folgt die neue ISO45001 der High Level Structure, wie sie bereits bei anderen Managementsystemen eingesetzt wird wie beispielsweise der ISO9001. Die Betrachtung von Chancen und Risiken und die stärkere Einbindung der obersten Leitung spielt eine größere Rolle als bisher. „Der Radius, in dem sich eine Organisation bewegt, wurde insgesamt erweitert und muss unter sicherheitsrelevanten Aspekten betrachtet werden“, sagt Anja Oels. Für Unternehmen, die von der OHSAS18001 auf die neue ISO45001 umsteigen möchten, bietet TÜV Rheinland eine Gap-Analyse an. Diese liefert wertvolle Informationen über den Ist-Status und es lassen sich mögliche Handlungsfelder ausloten.

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