Deutsche Elektroindustrie 2018 mit Rekordumsatz



Der Umsatz in der deutschen Elektroindustrie summierte sich 2018 auf den neuen Rekordwert von 195Mrd.€ und lag damit um 1,9% höher als ein Jahr zuvor. Die Inlands- und Auslandserlöse stiegen dabei um 1,5% (auf 92,9Mrd.€) und 2,2% (auf 102,1Mrd.€). Der Umsatz mit Kunden aus dem Euroraum (+3,7% auf 37,7Mrd.€) wuchs fast dreimal so schnell wie der mit Geschäftspartnern aus Ländern außerhalb des gemeinsamen Währungsraums (+1,3% auf 6,4Mrd.€). Die Auftragseingänge blieben mit -0,3% damit mehr oder weniger auf Vorjahresniveau. "Der Vergleich mit 2017 hinkt insoweit, als damals deutlich mehr Großaufträge registriert worden waren", so Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Finanzexperte. Während die Inlandsbestellungen von Januar bis Dezember um 2,3% fielen, legten die Auslandsbestellungen um 1,4% zu. Dabei waren die Zuwächse aus dem Euroraum (+1,5%) und aus den Drittländern (+1,4%) in etwa gleich hoch. Die preisbereinigte Produktion ist 2018 um 1,9% gewachsen. Die Kapazitätsauslastung in der deutschen Elektroindustrie zeigte sich zu Beginn des 1. Quartals 2019 mit 87,6% der betriebsüblichen Vollauslastung nahezu unverändert hoch. Gleichzeitig stieg die Reichweite der Auftragsbestände merklich an: von 3,3 auf jetzt 3,8 Produktionsmonate. Auch ihre Produktionspläne haben die Elektrounternehmen im Januar 2019 wieder nach oben revidiert, nachdem sie zuletzt stetig gesunken waren.

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