Werkzeugmaschinenindustrie schließt 2018 im Plus



Obwohl der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im 4. Quartal 2018 um 13% sank, steht am Ende des Gesamtjahres ein Plus von 1%. Die Inlandsaufträge kletterten um 5% nach oben, während die Auslandsbestellungen auf Vorjahresniveau abschlossen. "Der Rückgang der Bestellungen im 4. Quartal ist vor allem dem Basiseffekt geschuldet", sagt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW. Bei der Produktion ging das Jahr 2018 für die Werkzeugmaschinenhersteller mit einem neuen Rekord zu Ende. Sie stieg um 7% auf über 17Mrd.€. Für 2019 erwartet die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie ausgehend vom Rekordniveau einen weiteren Produktionszuwachs von 2% auf 17,4Mrd.€. Die Auslandsbestellungen sollen 2019 ihr Niveau halten. Klarer Wachstumstreiber bleibe Amerika. Die gute Wirtschaftslage der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie spiegelt sich auch in der Beschäftigung wider. Ende 2018 arbeiteten 75.000 Mitarbeiter in der Branche. Das waren 4% mehr als binnen Jahresfrist.

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