xxxx

Ingenieur 4.0

Digitalisierung und Vernetzung der Produktion verändern viele Betriebe grundlegend. Von der Ausbildung über die Maschinensteuerung bis hin zu den Geschäftsmodellen müssen Unternehmen neue Wege gehen. Vor diesem Hintergrund hat der VDMA damit begonnen, wichtige Handlungsfelder in neuen Themendossiers zu beschreiben. Das erste Dossier behandelt neue Kompetenzen, die sich Mitarbeiter im Zuge von Industrie 4.0 aneignen müssen.


Mit der Technologie wandeln sich auch der Maschinenbau und die produzierende Industrie in Deutschland. Um den Anforderungen von Industrie 4.0 gerecht zu werden, müssen viele Prozesse neu gedacht und umgesetzt werden. Der Einsatz von selbstlernenden Maschinen und Systemen wird immer stärker in die Werkshallen einziehen. Damit sollen produzierende Unternehmen in neue Dimensionen vordringen, etwa zu einer völlig flexiblen Fertigung mit Losgröße 1 bei gleichzeitig hoher Effizienz. Zugleich müssen Firmen die Tür zu neuen Geschäftsmodellen, etwa der Plattformökonomie, aufmachen. Welche Hürden dabei zu meistern sind und welche Faktoren entscheidend sind, will der VDMA mit einer Reihe von Themendossiers aufzeigen, die im Wochentakt bis zum Start der Hannover Messe veröffentlicht werden.

Den Auftakt macht das 'Thema Industrie 4.0 braucht neue Kompetenzen'. Es handelt davon, wie die Ingenieurausbildung, sowie die Aus- und Weiterbildung angepasst werden müssen, um mit dem technologischen Wandel Schritt halten zu können. Weil Fachkräfte gefragter sind denn je, hat der Verband zudem ein Soll-Profil für Ingenieurinnen und Ingenieure 4.0 erarbeitet und vorgestellt. Schließlich, so betonte VDMA-Hauptgeschäftsführer Hartmut Rauen, setze der technologische Wandel auch einen gewaltigen Change-Prozess in den Hochschulen voraus, von dessen Gelingen der Maschinenbau als wichtigster deutscher Ingenieurarbeitgeber existentiell abhängig sei.

Anzeige