25.04.2019

Schulungsystem für Industrieanwendungen

Flexibler Trainer für die SPS

Zur Unterstützung der Aus- und Weiterbildung im Bereich Automatisierungs- und Steuerungstechnik wird gerne ein SPS-Schulungssystem verwendet. Das bildet in der Regel ein einzelnes Übungsmodell ab. Mit dem Trainer von PLC4Training können hingegen viele Anwendungen aus der Industrie umgesetzt werden.


Bild: Pfeiffer- IT GmbH

Schulungssysteme für SPS-Steuerungen müssen sich der benötigten Aufgabenstellung im Training oder der Schulung ideal anpassen können. Dabei sollte das Übungsmodell nicht der limitierende Faktor sein, sondern die Aufgabenstellung kompromisslos nachbilden. Darüber hinaus sollten sich Veränderungen oder Erweiterungen in Funktion und Umfang flexibel und agil darstellen lassen. Zusätzlich ist eine schnelle und einfache Einarbeitung in das System gefragt.

Das Schulungssystem

Der SPS-Trainer Lab4PLC von PLC4Training erfüllt laut Anbieter diese Anforderungen. Damit soll der Nutzer in der Lage sein unterschiedlichste Übungsmodelle darzustellen. Standardtrainingsmodelle wie Förderband oder Transportband, Aufzug oder Sortieranlage lassen sich ebenso wie Klimaanlage, Heizungssteuerung oder Füllstandsüberwachung darstellen. Das Schulungssystem kann sowohl vom Ausbilder oder Trainer am Whiteboard als auch von den Auszubildenden oder Schulungsteilnehmern am Arbeitsplatz genutzt werden. Dabei entfällt laut Hersteller eine langwierige Einarbeitung in das System, wodurch die Ausbildung direkt mit der ersten Übungsaufgabe beginnen kann.

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Herstellerunabhängig und erweiterbar

Der Trainer ist herstellerunabhängig und kann mit jeder SPS-Steuerung mit 12 oder 24V betrieben werden. Die Federklemmen am Trainer ermöglichen die schnelle Inbetriebnahme der SPS oder deren Austausch. Je nach Ausbaustufe steht die gewünschte Anzahl an I/Os an den Connector-Modulen zur Anbindung der Sensoren und Aktoren zur Verfügung. Eine Erweiterung auf je 32 digitale und je 8 analoge I/Os ist jederzeit möglich. Alle Komponenten sind auf einem stabilen Alurahmen aus Systemprofilen aufgebaut, wodurch sich der Trainer sowohl am Whiteboard als auch am Arbeitsplatz nutzen lässt. Für SPS-Kleinsteuerungen eignet sich das Lab4PLC Mini, bei dem in der maximalen Ausbaustufe je 16 digitale und je 4 analoge I/Os zur Verfügung stehen.

Platzierung von Sensoren und Aktoren

Die magnetischen Sensoren und Aktoren lassen sich nach Bedarf am Übungsmodell platzieren und über Steckverbinder mit dem gewünschten Port der Steuerung verbinden. Mit den Sensoren und Aktoren können alle benötigten Funktionen wie Funktionssignale oder Betriebszustände, Lichtschranke, Notaus, Schwimmschalter, Temperatursensor, Ventilstellung und weitere realisiert werden. Dabei kann die Funktion nur angedeutet oder mit dem elektrischen Symbol darstellt werden.

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Das Training

Auf dem Whiteboard kann die Aufgabenstellung gesamt oder in Teilen schematisch oder detailreich visualisiert werden. Je nach Bedarf und Anforderung entsteht so das gewünschte Trainingsmodell. Veränderungen oder Erweiterungen in Funktion und Umfang lassen sich flexibel darstellen. Außerdem können fehlende Funktionen, Sensoren oder Aktoren, einfach nachgerüstet werden. Im Lieferumfang sind 30 Übungsaufgaben in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und aus unterschiedlichen Fachbereichen enthalten. Es können jedoch auch Aufgaben aus dem Berufsschulunterricht, zur Prüfungsvorbereitung, einer Schulung, eines Trainings oder aus dem eigenen Anwendungsbereich realisiert werden. Zudem lassen sich Master/Slave-, Smart-Home-, IoT- oder Industrie-4.0-Anwendungen umsetzen.

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