12.06.2019

Managementsystem für Steuerung von Motorstartern

Ein System, das mitdenkt

Eine Anlage dezentral zu steuern, kann dem Anwender verschiedene Vorteile bieten. So lässt sich z.B. mit einem Energiebussystem in vielen Fällen der Produktionsprozess vereinfachen. Um trotz großer Produktvielfalt dennoch den Überblick zu behalten, hat MSF-Vathauer eine Management-Lösung für sein Field Drive System entwickelt.


Das Field Drive System von MSF-Vathauer soll dem Anwender mehr Übersicht, Flexibilität und größere Freiheitsgrade in der Produktion verschaffen.
Bild: MSF-Vathauer Antriebstechnik GmbH & Co. KG

Durch die Auswahlmöglichkeiten verschiedener Optionen soll das Field Drive System den Produktionsprozess vereinfachen und sowohl dem Anwender als auch dem Maschinenhersteller mehr Übersicht, Flexibilität und größere Freiheitsgrade ermöglichen. Das dezentrale Motormanagementsystem mit integrierter Energieverteilung spart laut Hersteller aufgrund der modernisierten Schnellanschlusstechnik Installationszeiten und Ressourcen.

Passende Kommunikationsbusse

Der integrierte Energiebus kann schnell, einfach und sicher in der Maschinenapplikation verlegt werden. An jeder beliebigen Position kann mittels der Power Box Energie abgegriffen werden. Durch standardisierte Sensoranschlüsse werden die Sensoren ohne Mehrkosten direkt an den Motorstarter oder Frequenzumrichter angeschlossen. Zusätzlich stehen verschiedene Kommunikationsbusse zur Verfügung, wie Profinet, Profibus, AS-Interface, 24V Binär und Even Thinking. Das Even-Thinking-System erlaubt die autonome Produktsteuerung ohne eine übergeordnete Anlagensteuerung, sodass alle vernetzten Geräte untereinander kommunizieren und über eine interne Intelligenz ein Produkt weiter befördern. Zusätzliche Sensoren können angeschlossen werden, sodass die Signale ohne Zusatzkosten direkt zur Anlagensteuerung gesendet werden. Das Managementsystem kann über weitere Anschlüsse an zusätzliche Energiebussysteme angeschlossen werden.

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Verschiedene Motoransteuerungsmöglichkeiten

Außerdem bietet das System ein durchgängiges Programm mit verschiedenen Motoransteuerungsmöglichkeiten. So sind sowohl Mono- als auch Duo-Switch als Direkt- oder Softstarter, für alle genannten Kommunikationsprotokolle einsetzbar. Genauso wird das System mit den Frequenzumrichtern Vector. Zusätzlich gibt es auch Zubehör, wie Planungs- und Inbetriebnahme-Tools, das dezentrale Netzteil FDS Power Supply 24, Wartungsschalter, Sicherungsmodule oder ein Tool, mit dem Geräteparameter im Revisionsfall gerätespezifisch kopiert werden können. Das Managementsystem spart laut Unternehmen Platz im Maschinenfeld und bietet dem Anlagenhersteller weitere Möglichkeiten, Neuanlagen kompakt zu planen. Das System kann im Multimounting an jeder beliebigen Position in der Maschinenapplikation in individuell gewünschter Einbaulage eingesetzt werden. Auch ein zusätzlicher Schutzleiter am Außengehäuse ist aufgrund der halogenfreien, hochfesten Kunststoffgehäuse nicht erforderlich. Das System eignet sich für viele Bereiche der Fördertechnik wie Lagertransport, Intralogistik, Distributionslogistik.

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