23.07.2019

Gehäuselösung für Temperaturregler

Praktisch einsetzbar

Industriegehäuse sollen die empfindliche Elektronik der darin verbauten Komponenten schützen, so z.B. eines Temperaturreglers für den Betrieb von Standalone-Beheizungen. Dafür müssen sie robust, schwer entflammbar und einfach zu warten sein. Um so besser, wenn sie dabei auch noch optische Akzente setzen.


Bild: Bopla Gehäuse Systeme GmbH

Das Unternehmen Winkler entwickelt, produziert und vertreibt flexible elektrische Beheizungslösungen für industrielle Anwendungen. Zu den jüngsten Produkten gehören die Temperaturregler der Baureihe W-500. Sie wurden speziell für den Betrieb von Standalone-Lösungen wie Heizmanschetten und Heizschläuchen konzipiert, die nicht an einer Anlagensteuerung betrieben werden. Die langlebigen Regler zeichnen sich durch ein 16A-Hybrid-Relais, einen eigenentwickelten FAT-Hybrid-Algorithmus (Fast Adaptive Tuning) und die Unterstützung gängiger Widerstand- und Thermoelement-Sensoren aus. Sie sind laut Hersteller sehr leicht zu bedienen und lassen sich mit gängigen Temperatursensoren betreiben.

Robuste Gehäuse

Untergebracht sind die Temperaturregler in einem sehr kompakten Wandgehäuse, mit dem sie ohne weiteren Aufwand direkt am Aufstellort der Beheizung montiert werden können. Bei der Wahl des Gehäuses für die neuen Regler entschied sich das Unternehmen für ein lichtgraues Elektronikgehäuse mit farbigen Scharnierverschlüssen aus der Bocube-Baureihe von Bopla Gehäuse Systeme. Das Gehäuse aus robustem Polycarbonat mit durchsichtigem Deckel ist 151mm lang und 125mm breit. Die Höhe variiert je nach Serie. Da je nach Schaltstrom andere Kabelverschraubungen und Flanschsteckdosen zum Einsatz kommen, sind zwei Gehäusetiefen erforderlich. So sind die Gehäuse der Regler mit 10A in der Baureihe W-500 60mm hoch und die für Regler mit 16A und mehr in der Serie W-600 messen 90mm in der Höhe. Modularität und die farbige Gestaltung der Scharniere bieten die Möglichkeit, verschiedene OEM-Varianten zu realisieren. Wichtig für den Einsatz in industriellen Umgebungen und im Außenbereich war für Winkler außerdem die mit IP66/IP68 hohe Schutzart und die UV-Beständigkeit nach UL746C. Auch die Möglichkeit, das Gehäuse elegant und ohne spezielles Werkzeug zu Wartungszwecken öffnen zu können, überzeugten das Unternehmen.

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Gehäusesystem mit viel Zubehör

Die integrierte Scharniertechnik des Bocube-Gehäusesystems ist auf die Anforderungen moderner Elektronikeinbauten abgestimmt. In der Kunststoffversion der Gehäuse ist das Feature zusätzlich mit einem patentierten Schnellverschluss kombiniert, der besonders schnelle und komfortable Montage- und Servicearbeiten ermöglichen soll. Die Gehäuse sind wahlweise in zwei verschiedenen, schwer entflammbaren bzw. selbstverlöschenden Materialien, 21 Grundgrößen sowie zwei Deckel- und Farbvarianten erhältlich. Sie setzen sich aus wenigen Einzelteilen zusammen und sind daher schnell und effizient montiert. Der Einbau des elektronischen Innenlebens kann sowohl im Ober- als auch im Unterteil der Gehäuse erfolgen, wofür viel Einbauraum für rechteckige Leiter- und Frontplatten zur Verfügung steht. Freie Flächen bieten Platz für die Installation von Kabelverschraubungen, Steckverbindern und anderen elektromechanischen Schnittstellen. Bopla bietet zudem ein abgestimmtes Zubehör, wie fertig konfektionierte Montage- und Frontplatten sowie Wandbefestigungen, für die Industriegehäuse an.

Farbige Scharniere

Der über das Scharnier mit dem Gehäuse verbundene Deckel lässt sich wahlweise nach rechts oder links öffnen und ist optional mit einer um 2mm abgesenkten Fläche für HMI-Lösungen ausgerüstet. Farbliche Akzente lassen sich über verschiedene Kombinationen aus Gehäuse- und Scharnierfarben setzen. Auch Winkler nutzt diese Möglichkeit und bezieht Scharniere in Rot sowie Anthrazit. Geplant ist auch die Verwendung grüner Scharniere. Nach Kundenwunsch bietet das Unternehmen die Regler als OEM-Version mit allen Scharnierfarben an. Die für die Nutzung als Temperaturregler erforderlichen Durchbrüche und Aussparungen für Tasten, Anzeige und Kabeldurchführungen fräste Winkler in den eigenen Werkstätten, um flexibel viele Varianten in geringen Stückzahlen ohne große Lagerhaltung liefern zu können. Aus denselben Gründen erfolgen alle weiteren Montageschritte - wie der Einbau der Elektronik - ebenfalls in Eigenregie. Neben den Gehäusen bezieht das Unternehmen auch die Frontplatten mit bereits montierter Frontfolie mit Folientastatur sowie die Stehbolzen von Bopla.

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