21.08.2019

Tox erweitert Stammsitz und Niederlassungen

Vom Antriebszylinder zur kundenspezifischen Systemlösung

Das Unternehmen Tox Pressotechnik ist mit Antriebszylindern groß geworden und unter anderem im Bereich Clinchen sehr erfolgreich. "Am Anfang war das Kraftpaket", verweist Geschäftsführer Dietmar Weik auf die pneumohydraulischen Komponenten, mit denen das Unternehmen ursprünglich startete. "Heute positionieren wir uns hingegen mehr und mehr als globaler Technologieanbieter." Um die Voraussetzungen für diesen Wandel zu schaffen, erweitert Tox seine Standorte und will auch die Firmenstrukturen anpassen.


"Eine starke Zentrale ist wichtig für ein global agierendes Unternehmen", betont Stefanie Reich, geschäftsführende Gesellschafterin von Tox Pressotechnik, und zielt damit auf den kürzlich abgeschlossenen Erweiterungsbau ab. Er vergrößert den Stammsitz um 940m² Nutzfläche und 1.200m² Bürofläche. Rund 500 der 1.400 Mitarbeiter sind am Standort in Weingarten beschäftigt. Dort vereint das Unternehmen das Vertriebszentrum für ganz Europa, die Konstruktion und Fertigung von Tox-Werkzeugen, Tox-Antrieben, Pressen und Sondermaschinen sowie das leitende Kompetenzzentrum, ein Test-Center und die Entwicklungszentrale. Ergänzend zur Erweiterung in Weingarten plant Tox bis Ende 2020 auch den Ausbau seiner Produktionswerke in Asien: So soll der chinesische Standort in Taicang, der bereits 1993 gegründet wurde und unter anderem auf komplette Fertigungslinien spezialisiert ist, zum dritten Mal erweitert werden. Das Projekt soll bis Ende 2020 abgeschlossen sein, genauso wie der Ausbau des indischen Standorts in Pune. Im vergangenen Jahr wurden neue eigene Niederlassungen in Mexiko und Tschechien gegründet.

Neue Strukturen im Produktmanagement

Darüber hinaus wird aktuell eine neue Struktur im Unternehmen eingeführt: Für die fünf Geschäftsbereiche (Komplettmaschinen, Zangensysteme, pneumohydraulische Zylinder, elektromechanische Zylinder sowie Steuerungen und Prozessüberwachung) von Tox soll zukünftig jeweils ein Produktmanager global verantwortlich sein. Zudem wird die Funktion eines Technologiemanagers für das komplette Unternehmen neu geschaffen, die der Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pfeiffer in Personalunion übernimmt. (mby)

Anzeige