24.10.2019

Elektroexporte in den ersten acht Monaten 2019 stabil



Mit 16,7Mrd.€ sind die Exporte der deutschen Elektroindustrie im August 2019 nicht über ihr Vorjahresniveau hinausgekommen. Über den Gesamtzeitraum von Januar bis August dieses Jahres konnten sie hingegen um 3,4% gegenüber Vorjahr auf 142,4Mrd.€ zulegen. "Zwar haben sich die Branchenausfuhren in den ersten acht Monaten dieses Jahres deutlich besser geschlagen als Auftragseingang, Produktion und Umsatz", sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. "Allerdings schwächt sich jetzt auch hier die Entwicklung fühlbar ab." Die Lieferungen in die Schwellenländer erhöhten sich um 1,5% auf 6,3Mrd.€. Mit Blick auf die Kontinente gab es Rückgänge im Geschäft mit Europa und Asien, während die Branchenausfuhren nach Amerika gestiegen sind. Von Januar bis August legten die Exporte in die Schwellenländer (+4% auf 50,8Mrd.€) stärker zu als die Lieferungen in die Industrieländer (+3,1% auf 91,6Mrd.€). In Europa konnten im gleichen Zeitraum Ausfuhren in Höhe von 90,4Mrd.€ abgesetzt werden - ein Plus von 2,3% gegenüber Vorjahr. Nach Asien gingen Lieferungen in Höhe von 30,9Mrd.€ (+2,7%) und nach Amerika von 17,4Mrd.€ (+10,4%). Mit 46Mrd.€ übertrafen die Exporte in die Eurozone ihren entsprechenden Vorjahreswert um 4,5%. Die Einfuhren elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse nach Deutschland lagen in den gesamten ersten acht Monaten 2019 mit 126,9Mrd.€ um 3,5% höher als ein Jahr zuvor. Weitere aktuelle Branchenzahlen finden Sie auf Seite 6 des Automation Newsletters.

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