10.02.2020

Tipps für ein zukunftsorientiertes Zusammenspiel von Mensch und Maschine

Eckpfeiler erfolgreicher Cobot-Initiativen

Damit ein harmonisches Zusammenspiel von Mensch und Maschine gelingt, empfiehlt sich eine dreistufige Cobot-Strategie: Ansätze und Lösungen sollten sich durch leistungsstarke Funktionen, eine sichere Anwendung sowie flexible Anpassbarkeit an neue Anforderungen auszeichnen. Worauf zudem geachtet werden sollte, ist in folgenden Tipps zusammengestellt.


Bild: Omron Electronics GmbH

Kollaborierende Roboter sind ein Trendthema der Industrie. Laut dem Verband RIA sollen sie bis 2025 eine Marktoption von rund 7Mrd.US$ erreichen. Zudem ist ihr Einsatz auch außerhalb großer industrieller Fertigungsstrukturen möglich. Deswegen sollten sich Unternehmen mit entsprechenden Robotikkonzepten beschäftigen. Um flexibel agieren sowie Produktionslinien und -layouts an veränderte Kundenanforderungen anpassen zu können, rät Omron zu einem Zusammenspiel von mobilen Robotern und Cobots gepaart mit integrierten Apps, Vision-Technik sowie Support und Risk Assessment. Zudem sollte keine aufwändige Programmierung vonnöten sein. Drei weitere Pfeiler erfolgreicher Cobot-Projekte sind:

  • • Sicherheit: Cobots helfen im Idealfall, Risiken im Produktionsablauf zu reduzieren. Sie sollten deshalb ISO10218 zertifiziert sein und Investitionssicherheit bieten. Wichtig ist es, dass sie sich in kurzer Zeit in Betrieb nehmen lassen. Umfangreiche Softwaretools können die Einstellungen für die Umsetzung der ISO/TS15066 bei der Inbetriebnahme erleichtern. Ein weiterer Tipp sind umfangreiche Machbarkeitsanalysen sowie Safety- und Support-Services als Teil des Gesamt-Cobot-Pakets aus einer Hand.
  • • Skalierbarkeit und Datendurchblick: In Anwendungsszenarien, in denen es vor allem auf Flexibilität, nicht auf Geschwindigkeit ankommt, können Cobots eine Lücke mit anwendungsfreundlichen Software-Tools und integrierten Sensorfunktionen schließen. Unternehmen benötigen einfach zu bedienende Bildverarbeitungssysteme, um Muster zu erkennen, Qualitätskontrollen durchzuführen, Objekte zu platzieren und Barcodes zu identifizieren. Ein im Cobot integriertes Vision-System hilft, Verlässlichkeit, Konsistenz und Präzision kosteneffizient zu verbessern. Auch Skalierbarkeit ist essentiell: So sollte es etwa möglich sein, mit einem einfachen System zu beginnen und dieses je nach Bedarf zu erweitern.
  • • Cobot und mobile Roboter als Team: Cobots können dabei helfen, den Herausforderungen des Fachkräftemangels zu begegnen. Sie sind schnell, einfach und sicher zu programmieren, zu installieren und mit anderen Systemen zu integrieren. Das Zusammenspiel von mobilem und kollaborativem Roboter ermöglicht Unternehmen zusätzliche Flexibilität, da sie ihre Produktionslinien unkompliziert an neue Anforderungen, veränderten Geschäftsbedarf und immer schnellere Produktzyklen anpassen können.

"Cobots im Zusammenspiel mit mobilen Robotern werden künftig eine zentrale Rolle spielen, um logistische Abläufe zu rationalisieren", versichert Peter Lange, Business Development Manager Robotik bei Omron. "Produzierende Unternehmen, die Cobots in flexible, sich stetig weiter entwickelnde Produktionsumgebungen integrieren, gewinnen ohne spezielles Knowhow oder großen Programmier- und Installationsaufwand an Effizienz. Durch die Kooperation mit einem Anbieter wie Omron, der durch ein Netzwerk an skalierbaren Systemintegratoren erfolgreiche Projekte von der Planung bis zu Implementierung und Support anbietet, lassen sich Risiken, Fehler und Komplexität reduzieren."

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