23.04.2020

Corona-Pandemie trifft Maschinenbau immer stärker



Ende März berichteten bereits 84% der vom VDMA befragten Mitgliedsunternehmen von Beeinträchtigungen aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie, inzwischen (Stand 17. April) hat sich dieser Wert auf 89% erhöht. An der dritten VDMA-Blitzumfrage zu den Corona-Folgen beteiligten sich insgesamt 790 Firmen aus dem Maschinenbau. Zudem hat sich die relative Verschiebung der Probleme fortgesetzt: hin zu Auftragseinbußen oder Stornierungen. Das Epizentrum der Störungen liegt weiterhin in Europa. Mehr als 90% der Maschinenbauer gaben jeweils angebots- bzw. nachfrageseitige Störungen aus Europa an. Nachfrageseitig kommt es auch zu hohen Ausfällen aus den USA (47%). In China scheint sich die Lage dagegen zu stabilisieren. Mit Blick auf die erwarteten Umsätze hat sich die Einschätzung der Unternehmen nicht wesentlich geändert: ähnlich wie im März gehen etwa 60% von Umsatzrückgängen zwischen 10 und 30% für 2020 aus. Der Anteil der Unternehmen, die Kapazitätsanpassungen durchführen, ist von 75 auf 83% angestiegen. Sollte es in absehbarer Zeit zu einer Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kommen, erwarten je ein Drittel der Unternehmen, dass sie ein bis drei Monate bzw. drei bis sechs Monate für eine Rückkehr zur Normalauslastung benötigen. Mehr als 20% rechnen sogar mit sechs bis zwölf Monaten für diesen Schritt. Weitere Grafiken der Umfrage finden Sie auf Seite 4.

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