29.10.2013

Lochsuchgerät mit Abtastgeschwindigkeit von bis zu 20m/s



Bei der Herstellung oder Verarbeitung von Papierbahnen, Metallbändern, Blechen, Holzfurnieren, Textilbahnen, usw., ist es notwendig, Löcher, Risse und Fehlstellen sicher zu erkennen.
Bild: Fiessler Elektronik GmbH & CO.KG

Das Lochsuchgerät GLSL von Fiessler Elektronik / Esslingen tastet gleichzeitig über die gesamte Breite des Prüfobjektes. Dadurch lassen sich mit ihm Abtastgeschwindigkeiten bis zu 20 m/s realisieren. Die erkennbare Löchgrösse lässt sich stufenlos vom Bediener einstellen. Das Lochsuchgerät ist für lichtundurchlässige und für durchscheinende Materialien geeignet. Über den Betriebsartenwahltaster kann der Benutzer zwischen den Betriebsarten 'statisch' und 'dynamisch' wählen. Für lichtdurchlässige Materialien muss das Gerät auf die Betriebsart 'dynamisch' geschaltet werden. Die Qualitätskontrolle wird bei bewegten Teilen durchgeführt. Mit der Betriebsart 'statisch' lassen sich lichtundurchlässige Materialen untersuchen. Die Qualitätskontrolle kann bei dieser Betriebsart auch bei Stillstand des Prüfobjektes erfolgen. Das Lochsuchgerät besteht aus Lichtsender und Lichtempfänger und ist aus modularen Bausteinen aufgebaut. Der Sender strahlt ein unsichtbares, moduliertes Infrarotlichtband aus, deshalb ist das Gerät fremdlichtunempfindlich. Der Empfänger besteht aus einer Aneinanderreihung von Empfangselementen, und einer im Gehäuse integrierten Signalverstärker- und Auswertungseinheit. Bei Auftreten eines Loches leiten die Ausgangstransitoren, bzw. zieht das Relais an. Optional kann das Lochsuchgerät feststellen, über welcher Empfangseinheit sich das Loch befindet. Die Fehler lassen in Vorschubrichtung und senkrecht dazu lokalisieren. Das Gerät ist zur Abtastung von 200mm bis 2800mm Breite in 200mm Schritten erhältlich. Die kompakte Bauform der Lichtsender- und der Lichtempfängereinheit von 40mm X 59mm Querschnittsfläche ermöglicht den Einbau in Anlagen, in denen der Einbauraum begrenzt ist. Verschiebbare Nutensteine auf der Rückseite des Gerätes ermöglichen eine flexible Montage. Die Gehäuse werden im Abstand von ca. 50-100mm planparallel montiert. Das zu untersuchende Band sollte sich etwa in der Mitte zwischen Sender und Empfänger befinden.

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