19.11.2014

SPSen groß und klein



Lösungen für die Automatisierung

Die Antriebs- und Automatisierungstechnik von Mitsubishi Electric und das darauf aufsetzende breite Lösungsangebot greifen wir in einem Sonderheft des SPS-MAGAZINs auf, das dieser Ausgabe beiligt. Zur digitalen Ausgabe kommen die sirekt über den nebenstehenden QR-Code oder den zugehörigen Link. Das Sonderheft stellt dar, wie sich Mitsubishi Electric als japanischer Automatisierungs-Marktführer in Deutschland und Europa positioniert. Hartmut Pütz, President Factory Automation, erklärt die Rolle des Marktes im weltumspannenden Unternehmensverbund. Natürlich ist auch das Trendthema Industrie 4.0 vertreten: Bei Mitsubishi Electric ist man überzeugt, dass es sich hierbei um keine Luftnummer sondern ein Gemeinschaftsprojekt handelt. Weiterhin greift das Sonderheft Beiträge über das Partnernetzwerk e-F@ctory Alliance, über Energiemanagement und Condition Monitoring oder über die Integration von Antriebs- und Steuerungstechnik auf. Die breiten Einsatzmöglichkeiten der Mitsubishi Electric-Technik belegen zahlreiche Applikationsberichte. Im Schwerpunkt Lebensmittelproduktion wird beispielhaft die hohe Branchenkompetenz des japanischen Automatisierers beschrieben. Die Redaktion des SPS-MAGAZINs wünscht eine spannende Lektüre.

Eines der Produkt-Highlights von Mitsubishi Electric auf der diesjährigen SPS IPC Drives ist die Melsec-FX5-Serie. Der Nachfolger der FX3-Familie ist voll kompatibel und verfügt neben einem dreifach schnelleren Prozessor über integrierte Hochgeschwindigkeitszähler und -impulsausgänge, eine Ethernet-Schnittstelle und analoge I/Os. Ein SD-Kartensteckplatz ermöglicht die schnelle und einfache Erfassung und Verarbeitung von Produktionsdaten. Die Grundgeräte stehen mit 100 bis 240VAC und 32, 64 und 80 I/Os sowohl als digitale Relais- und Transistorversionen zur Auswahl. Alle Grundgeräte lassen sich durch Erweiterungsmodule bis auf 256 I/Os ausbauen, über Netzwerke wie CC-Link / IE Field, Ethernet, Profibus/Profinet sogar bis 512 I/Os. Selbst schwierige Positionieraufgaben erledigt die Steuerung ohne zusätzliche Module und erlaubt die Ansteuerung von bis zu vier unabhängigen Achsen. Mithilfe eines Bus-Konverters lassen sich auch die Erweiterungsmodule der Vorgängerserie FX3 nutzen. Das Steuerungskonzept Melsec iQ-R reduziert gegenüber der Serie Melsec Q den Entwicklungsaufwand und sorgt mit deutlich gesteigerter Leistung und umfangreicher Funktionalität für höhere Sicherheit, reibungslose Produktionsabläufe und kürzere Standzeiten. Zudem decken Sicherheitsfunktionen wie ein zusätzlicher Hardware Key, ein IP-basierter Zugrifffilter sowie die Nutzerauthentifizierung einen umfassenden Security-Anspruch ab. Durch verbesserte Debugging- und Fehlerbehebungsfunktionen sind Zeit- und Kosteneinsparungen bei Inbetriebnahme und Instandhaltung möglich. Dabei fallen unter anderem Funktionen für die Betriebshistorie, für Daten-, Fehler- und Ereignisprotokolle oder für die Diagnose ins Gewicht. Die neue Programmier-Software GX Works3 bietet als Bestandteil der integrierten Entwicklungsumgebung iQ Works unter anderem dynamische Label, Parametrierung statt Programmierung, eine automatische Erstellung von Hardware-Bausteinen sowie visuelle Funktionsblöcke mit HMI-Template, wodurch sich der Entwicklungsaufwand wie auch potenzielle Fehlerquellen reduzieren lassen. Das Systemdesign erlaubt die Integration von Standard- und Sicherheitssteuerung auf einem Baugruppenträger.

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