May
21
2015

Studie zeigt wachsenden Markt für Servoantriebe

Eine aktuelle unabhängige Studie von Michaela Rothhöft, wissenschaftliche Mitarbeiterin der FH Südwestfalen, zeigt, dass sich der Markt für Servoantriebe weiterhin im Wachstum befindet. Knapp zwei von drei Maschinenbauern rechnen in der Zukunft mit einem steigenden Bedarf. Große Trends bestehen in diesem Markt im verstärkten Einsatz ethernetbasierter (auch sicherer) Protokolle sowie der Integration unterschiedlicher Sicherheitsfunktionen in den Servoantrieb. In der Studie, die eine Wiederholung aus den Jahren 2003, 2007 und 2011 ist, wurden im Januar und Februar 2015 deutschlandweit 249 Maschinenbauer und Ingenieurbüros befragt. Sie gaben Auskunft über Kaufverhalten, technische Anforderungen und zukünftige Entwicklungen zum Thema Servoantriebe. Die Nachfrage nach dieser Antriebsart ist in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen. Während 2003 lediglich 24% der Maschinenbauer 200 und mehr Servoantriebe im Jahr benötigten, sind es heute bereits 41%. Im Verpackungsmaschinenbau erwerben 37% sogar mehr als 500 Servoantriebe jährlich. Zukünftig möchten dabei immer mehr Maschinenbauer ihre Gesamtbewegungslösung entweder nur dezentral oder sowohl zentral als auch dezentral realisieren. Während derzeit noch 61% Teilnehmer diese ausschließlich zentral in der Steuerung lösen, erwarten dies demnächst nur noch 48%. Bekanntester Hersteller für Servoantriebe ist nach wie vor die Firma Siemens mit 83%. Dahinter liegt SEW-Eurodrive mit 54%. Zudem etablieren sich traditionelle Steuerungshersteller wie z.B. B&R, Beckhoff und Rockwell immer mehr in diesem Markt. Heutzutage wird deutlich häufiger \'alles aus einer Hand\' als Kaufgrund genannt als noch vor zwölf Jahren. Aber auch die Erfüllung technischer Anforderungen, wie z.B. die Baugröße, ist von steigender Bedeutung. #BILD#
Bild: Michaela Rothhöft
Bild: Michaela Rothhöft



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