May
11
2017

ZVEI: Elektroindustrie im 1. Quartal mit Umsatz- und Auftragsplus

Die deutsche Elektroindustrie hat im März 2017 insgesamt 17% mehr Bestellungen erhalten als vor einem Jahr. Die Inlandsaufträge sind um 13,9% gestiegen, die Auslandsaufträge um 19,7%. Die Bestellungen aus der Eurozone lagen um 30,7% höher als im Vorjahr und die Aufträge aus Drittländern um 13,6%. Im gesamten 1. Quartal dieses Jahres erhöhten sich die Auftragseingänge in der Branche damit um 10,2% gegenüber Vorjahr. Die Inlandsaufträge legten um 11,1% und die Auslandsaufträge um 9,3% zu. Kunden aus dem Euroraum bestellten 16,2% mehr als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Aus Drittländern gingen 5,3% mehr Bestellungen ein. Mit 17,4Mrd.€ lagen die Erlöse der heimischen Elektrofirmen im März um 12,5% höher als im Vorjahr. Der Inlandsumsatz stieg um 9,1% auf 8,2Mrd.€, der Auslandsumsatz legte um 15,5% auf 9,2Mrd.€ zu. Mit Kunden aus der Eurozone und aus Drittländern wurden 3,4Mrd.€ (+10,7%) bzw. 5,8Mrd.€ (+18,4%) erwirtschaftet. In den ersten drei Monaten 2017 belief sich der Branchenumsatz auf 45,8Mrd.€. Damit übertraf er sein entsprechendes Vorjahresniveau um 8,4%. Einem Anstieg der Inlandserlöse um 5,6% auf 21,8Mrd.€ stand hier eine fast doppelt so hohe Zunahme der Auslandsumsätze um 10,8% auf 24Mrd.€ gegenüber. Während die Erlöse mit dem Euroraum um 7% auf 8,8Mrd.€ anzogen, legte der Umsatz mit Drittländern um 13,1% auf 15,2Mrd.€ zu. „Ihre Produktionspläne haben die Elektrounternehmen im April indessen leicht gesenkt“, so ZVEI-Finanzexperte Dr. Andreas Gontermann. 33% der Firmen wollen ihren Output in den nächsten drei Monaten steigern, 7% zurückfahren. #BILD#
Bild: Destatis und ZVEI-eigene Berechnungen
Bild: Destatis und ZVEI-eigene Berechnungen



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