Sep
27
2018

App-Landschaft absichern immer schwieriger

Im Rahmen des Application Protection Reports 2018 von F5 Networks wurden 3.135 IT- und Sicherheitsexperten aus Deutschland, Großbritannien, USA, Kanada, Brasilien, China und Indien befragt. Demnach können 38% der Teilnehmer nicht zuverlässig sagen, dass sie einen Überblick über alle genutzten Apps haben. In Deutschland behaupten dies zumindest 45% - im weltweiten Vergleich der höchste Anteil. "Viele Unternehmen schaffen es nicht, mit technologischen Entwicklungen Schritt zu halten", erklärt David Warburton, Senior Threat Research Evangelist Emea von F5 Networks. "Da sie zu wenig Einblick in ihre Anwendungen haben, gehen sie unwissentlich gefährliche Sicherheitskompromisse ein. Das ist ein großes Problem. Denn noch nie war der Druck größer, Anwendungen mit hoher Geschwindigkeit, flexiblem Funktionsumfang und zuverlässiger Sicherheit bereitzustellen. Hinzu kommt die immer strengere europäische Gesetzgebung für Informationssicherheit." Laut der Studie setzen Unternehmen durchschnittlich 9,77 Web-App-Frameworks und -Umgebungen ein. Deutschland befindet sich mit 10,37 leicht darüber, doch deutlich hinter Spitzenreiter USA mit 12,09. Im Schnitt schätzen Unternehmen weltweit 33,85% aller Apps als \'geschäftskritisch\' ein, in Deutschland genau 33%. Die drei wichtigsten Apps sind in allen Regionen: Dokumentenmanagement und Zusammenarbeit, Kommunikation wie E-Mail und Messaging sowie Microsoft Office. Die Teilnehmer waren sich auch darin einig, dass die größten Bedrohungen für Unternehmen heute der Diebstahl von Zugangsdaten, DDoS-Angriffe sowie Internetbetrug sind. In Deutschland sorgen sich 76% wegen des Diebstahls von Zugangsdaten. Das ist der zweithöchste Wert nach Kanada (81%). DDoS-Angriffe (64%) und Internetbetrug (49%) rangieren bei den deutschen Unternehmen auf den Plätzen zwei und drei.



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