Dec
03
2018

Fraunhofer IEM unterstützt Phoenix Contact bei Entwicklung von Industriesteuerungen

Phoenix Contact gestaltet zusammen mit dem Fraunhofer IEM einen Entwicklungsprozess, der die IT-Sicherheit von Beginn an berücksichtigt. Dafür wurde das Unternehmen vom TÜV Süd nach der IT-Sicherheitsnorm IEC62443-4-1 zertifiziert. Laut Boris Waldeck, Senior Project Manager bei Phoenix Contact, bestätigt die Zertifizierung, dass das Unternehmen Industriesteuerungen auf hohem Niveau der IT-Sicherheit entwickelt. So wird eine Vernetzung der Industrie ermöglicht, die Angriffen oder Ausfallzeiten vorbeugt. Mit dem Fraunhofer IEM hat das Automatisierungsunternehmen in einem Projekt neue Methoden in seine Entwicklungsprozesse eingeführt. Im Fokus stand dabei die IT-Sicherheitsnorm IEC62443-4-1 (Anforderungen an den Lebenszyklus für eine sichere Produktentwicklung). Ziel der Norm ist ein einheitlicher IT-Sicherheitsstandard für die Automatisierung. „Die fachliche Expertise und die strukturierte methodische Herangehensweise des Fraunhofer IEM hat uns bei der Ergänzung unseres Entwicklungsprozesses unterstützt“, so Waldeck. Phoenix Contact entschied, bei zwei wesentlichen Anforderungen der IEC62443-4-1, der Bedrohungs- und der dazugehörigen Risikoanalyse, mit dem Fraunhofer IEM zusammenzuarbeiten, da sie ein wesentlicher Baustein für die sichere Entwicklung der Steuerungen sind.
Bild: Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM
Bild: Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM



www.iem.fraunhofer.de

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