Mar
20
2019

Umsatz mit Maschinen und Anlagen legt weltweit um 4% zu

Nach Schätzungen der VDMA-Volkswirte stieg der Umsatz mit Maschinen im Jahr 2018 insgesamt um 4% auf 2,6Bio.€. Überdurchschnittlich entwickelte dabei sich der Maschinenbau in Asien. Mit einem Plus von 5% auf knapp 1,34Bio.€ blieb Asien die mit Abstand größte Fertigungsregion in der Maschinenindustrie. Etwas mehr als die Hälfte des gesamten Weltmaschinenumsatzes wurde dort erwirtschaftet. Das Wachstumstempo in Gesamt-Europa und in den EU-Ländern insgesamt entsprach jeweils dem Weltdurchschnitt von plus 4%. Die EU-Länder produzierten zwar deutlich weniger Maschinen (694Mrd.€) als Asien, jedoch gut doppelt so viele wie die USA (plus 2% auf 334Mrd.€). „Der Zuwachs des weltweiten Maschinenumsatzes ist erfreulich, hätte aber in einem ruhigeren politischen Umfeld noch höher ausfallen können. Die Folgen der Handelsstreitigkeiten oder des Brexits werden wir aufgrund der teils langen Vorlaufzeiten im Maschinenbau vermutlich erst in diesem Jahr so richtig sehen“, kommentierte VDMA-Finanzexperte Dr. Ralph Wiechers das Ergebnis. Deutschland hält seit 2013 die Position als drittgrößter Maschinenproduzent der Welt. Im vergangenen Jahr erreichte das Umsatzvolumen 297Mrd.€ (plus 4%). Damit entfielen gut 11% des weltweiten Maschinenumsatzes auf die Bundesrepublik. Mit deutlichem Abstand an der Spitze rangierte abermals China. Den Titel als weltgrößter Maschinenhersteller hält das Land bereits seit 2009. Ein Gesamtumsatz von 856Mrd.€ bedeutete auf Euro-Basis ein Plus von 7% zum Vorjahr. Auch in Japan (Platz 4) konnten die Maschinenhersteller ihren Umsatz um 2% auf 264Mrd.€ steigern. Italien, die Nummer 5 im Welt-Maschinenbau, erhöhte den Umsatz um 4% auf 126Mrd.€. Im Fall von Italien und auch den USA geben Abschreibungserleichterungen Rückenwind. Die ersten fünf Länder der Rangliste (China, USA, Deutschland, Japan, Italien) stehen zusammen für 72% des Weltmaschinenumsatzes.
Bild: VDMA e.V.
Bild: VDMA e.V.



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