Apr
01
2019

Elektroindustrie erwartet Produktionsplus von 1%

Die deutsche Elektroindustrie ist mit gemischter Bilanz ins neue Jahr gestartet: Während Umsatz und Export im Januar stiegen, gingen Auftragseingang und Produktion zurück. „Obwohl die Produkte der deutschen Elektroindustrie weltweit gefragt und wettbewerbsfähig sind, nehmen aktuell die Hemmnisse auf der Nachfrageseite wieder zu“, führt ZVEI-Präsident Michael Ziesemer aus. „Angesichts der hohen Unsicherheit – angefangen beim Protektionismus über weltweit nachlassendes Wachstum bis hin zum Brexit – halten wir deshalb an unserer vorsichtigen Prognose vom Jahresanfang fest und erwarten ein reales Produktionswachstum von einem Prozent.“ Die USA und China sind weiterhin die größten Absatzmärkte für die deutsche Elektroindustrie. Wobei China 2018 sowohl seine Stellung als größter Abnehmer als auch den Abstand zu den USA weiter ausgebaut hat. Mit 21Mrd.€ gingen 10% mehr Ausfuhren in das Reich der Mitte als ein Jahr zuvor. „Gleichwohl lässt das Wachstum in beiden Länder nach, was auch Einfluss auf den Handel nach sich zieht“, erklärt Ziesemer. Nicht zuletzt wegen anhaltender Handelskonflikte hätten sich die allgemeinen Geschäftserwartungen der Elektrobranche zuletzt spürbar eingetrübt. 2018 stiegen die nominalen Erlöse auf einen neuen Höchststand von 193,5Mrd.€. Aktuell beschäftigt die Branche 888.000 Menschen im Inland. Im vergangenen Jahr wurden 22.000 Arbeitsplätze neu geschaffen. Allein 96.000 Beschäftigte arbeiten im Bereich Forschung und Entwicklung.
Bild: TeDo Verlag GmbH
Bild: TeDo Verlag GmbH



www.zvei.org

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