Apr
08
2019

Deutsche Elektroindustrie: Weiterhin gemischtes Konjunkturbild

Die deutsche Elektroindustrie hat im Februar 2018 insgesamt 1,3% weniger neue Bestellungen erhalten als im Vorjahr. Inländische Kunden bestellten 0,8% weniger, ausländische 1,6%. Während die Auftragseingänge aus der Eurozone im Februar um 2,3% zulegen konnten, gaben die Bestellungen aus Drittländern um 4% nach. Kumuliert von Januar bis Februar 2019 gab es ein Auftragsplus von 1,2% gegenüber Vorjahr. Dabei standen sich ein Anstieg der Inlandsbestellungen um 4,4% und ein Rückgang der Auslandsbestellungen um 1,2% gegenüber. Die Nachfrage aus dem Euroraum fiel um 3,3%, die aus Drittländern stagnierte. Die um Preiseffekte bereinigte Produktion der deutschen Elektrobranche lag im Februar ebenfalls unter Vorjahr, und zwar um 1,9%. Zwischen Januar und Februar belief sich der Rückgang auf 2,1%. Bei den Erlösen erzielte die Branche im Februar 2019 dagegen Zuwächse. Insgesamt nahm der Umsatz hier um 2,1% gegenüber Vorjahr auf 15,1Mrd.€ zu. Inlands- und Auslandserlöse erhöhten sich um 2,7% auf 7,2Mrd.€ bzw. um 1,7% auf 7,9Mrd.€. Der Umsatz mit Kunden aus der Eurozone gab im Februar leicht um 0,6% auf 2,9Mrd.€ nach, mit Drittländern stieg er hingegen um 2,9% auf 5Mrd.€. Von Januar bis Februar 2019 zogen die Gesamterlöse um 1,7% gegenüber Vorjahr auf 30,4Mrd.€ an. Mit Kunden aus dem Inland wurden 14,5Mrd.€ umgesetzt (+3,0%), mit Partnern aus dem Ausland 15,9Mrd.€ (+0,8%). Der Umsatz aus Geschäften im Euroraum nahm um 1,5% auf 5,9Mrd.€ zu. Mit Drittländern wurden 10Mrd.€ erlöst (+0,2%).
Bild: Destatis und ZVEI-eigene Berechnungen
Bild: Destatis und ZVEI-eigene Berechnungen



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