Aug
01
2019

Siemens erzielt Umsatzplus von 4% im dritten Quartal

Siemens hat im dritten Geschäftsquartal einen Umsatzanstieg von 4% auf 21,3Mrd.€ erzielt. Der Auftragseingang wuchs um 8% auf 24,5Mrd.€. Ohne Währungsumrechnungseffekte lag das Umsatzplus bei 2% und das Auftragsplus bei 6%. Ausschlaggebend für das Wachstum der Umsatzerlöse waren ein starker Anstieg von 23% (auf 2,6Mrd.€) bei Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) und eine Zunahme im Geschäftsbereich Healthineers (+8% auf 3,6Mrd.€). Im Unternehmenssegment Portfolio Companies erzielte das Unternehmen einen Umsatzanstieg um 9% auf 1,4Mrd.€. Dieser Unternehmensbereich besteht weitestgehend aus Geschäften, die ehemals den Divisionen Process Industries and Drives sowie Energy Management zugeordnet waren zusammen mit anderen Aktivitäten, die vormals unter Zentral gesteuerten Portfolioaktivitäten berichtet wurden. Im Bereich Mobility sowie Gas and Power sanken die Umsätze um 1 bzw. 4% auf 2,1Mrd.€ und 4,3Mrd.€. Bei den Auftragseingängen konnte der Bereich Mobility +19% verbuchen, bei Gas and Power sanken diese um 15%. Hier konnte ein erheblicher Anstieg in Amerika die Rückgänge in den beiden anderen Berichtsregionen nicht ausgleichen. Im Geschäftsfeld Smart Infrastructure stiegen Umsatzerlöse und Auftragseingänge um jeweils 5% auf 3,7 bzw. rund 4Mrd.€. Vor allem in Amerika verbuchte der Konzern hier steigende Umsatzerlöse und Auftragseingänge. Im Geschäftsbereich Digital Industries sanken Umsatzerlöse um 1% auf 3,9Mrd.€ und Auftragseingänge um 4% auf 3,7Mrd.€. Hier wurden Auftrags- und Umsatzerlöswachstum im Software- sowie im Prozessautomatisierungsgeschäft überwogen von Rückgängen in den kurzzyklischen Fabrikautomatisierungs- sowie Motion-Control-Geschäften, vorwiegend aufgrund eines weiteren Nachfragerückgangs aus der Automobil- und der Maschinenbauindustrie. Geografisch betrachtet überwogen niedrigere Auftragseingänge und Umsatzerlöse in den Regionen Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten sowie Amerika die Anstiege in der Region Asien und Australien, die vorwiegend durch sehr starkes Wachstum im Softwaregeschäft – insbesondere in China – bedingt waren.
Bild: Siemens AG
Bild: Siemens AG



www.siemens.de

Empfehlungen der Redaktion