Sep
10
2019

Sensorik und Messtechnik mit Umsatzplus im 2. Quartal

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 450 Mitglieder vierteljährlich zur wirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem leichten Umsatzrückgang im ersten Quartal erwirtschaftete die Branche im zweiten Quartal ein Umsatzplus von 2%. Die Auftragseingänge zeigten sich mit einem Minus von 1% nahezu stabil, verglichen zum Vorquartal. Der Bedarf an Sensoren und Messtechnik als Schlüsseltechnologie der Digitalisierung, der Elektroindustrie und des Maschinenbaus ist weiterhin hoch. Derzeit leiden einige dieser Anwenderbranchen unter einem zunehmend unsicheren Welthandelsklima, vor allem die exportorientierten Industriezweige verlieren an Schwung. Diesem Trend widersetzte sich die Branche Sensorik und Messtechnik im zweiten Quartal mit einem Umsatzwachstum von 2%, verglichen zum Vorquartal. „Wir gehen derzeit davon aus, dass die Sensorhersteller den Vorteil haben, in fast alle Anwenderindustrien zu liefern. Geht es der einen oder anderen exportorientierten Anwenderbranche schlecht, so zogen beispielsweise Robotik und Automation deutlich an“, beurteilt Thomas Simmons, AMA-Geschäftsführer, die aktuelle Verbandsstatistik. „Viele unserer Mitglieder gehen von einem weiteren Branchenwachstum in diesem Jahr aus und erwarten für das dritte Quartal ein Umsatzplus von 5%.“
Bild: AMA Fachverband für Sensorik und Messtechnik e.V.
Bild: AMA Fachverband für Sensorik und Messtechnik e.V.



www.ama-sensorik.de

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