Nov
06
2019

Euroraum als Lichtblick für den deutschen Maschinenbau im September

Ein starker Anstieg der Aufträge aus den Euro-Partnerländern um 11% hat das Bild im September für den deutschen Maschinenbau etwas aufgehellt. Insgesamt verbuchten die Unternehmen im September einen Bestellrückgang um real 4%. „Allerdings ist dieser Monatsvergleich kein Grund für Entwarnung“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. Denn in den ersten neun Monaten 2019 lagen die Bestellungen um 8% unter ihrem Vorjahreswert, wobei das Inland einen Rückgang um 9% aufwies und die Auslandsbestellungen um 8% sanken. „Wir sehen nicht, dass die Belastungen in Folge der vielen Handelsstreitigkeiten und des zunehmenden Protektionismus nun nachlassen und die weltweite Investitionsneigung zunimmt“, erläuterte Wiechers. Im September kamen aus dem Ausland insgesamt 2% weniger Bestellungen als im Vorjahr. Dem Zuwachs aus dem Euroraum (+11%) stand ein Minus von 6% der Bestellungen aus den Nicht-Euroländern entgegen. Im Inland sanken die Bestellungen um 9%. Von Juli bis September zeigte sich die schwächelnde Maschinenbaukonjunktur ebenfalls deutlich, die Aufträge blieben um 8% unter dem Vorjahresniveau. Die Inlandsbestellungen gingen im dritten Quartal um 8% zurück, die Auslandsbestellungen sanken ebenfalls um 8%. Die Aufträge aus den Euroländern legten leicht um 1% zu, aus den Nicht-Euroländern kamen 11% weniger Bestellungen.



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