May
07
2015

Bosch Rexroth steigert Umsatz trotz schwacher Märkte

Bosch Rexroth erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 5,6Mrd.€. Bereinigt um die Pneumatikaktivitäten, die zu Jahresbeginn verkauft worden sind, steigerte das Unternehmen den vergleichbaren Umsatz des Vorjahres um 3,5%. Das gab der Vorstandsvorsitzende Karl Tragl (Bild) heute auf der Jahrespressekonferenz bekannt. Bosch Rexroth sei es gelungen, trotz des schwachen Marktes seinen Umsatz zu steigern. In Europa konnte der Umsatz 2014 in Summe um 4,6% gesteigert werden. In den Ländern außerhalb Deutschlands sogar um mehr als 8%. Grund dafür ist ein starkes Wachstum in den Niederlanden, Großbritannien und Italien. In Deutschland dagegen stagnierte der Umsatz, in Nordamerika verzeichnete man mehr als 3%. Deutliche Umsatzrückgänge gab es in Brasilien. Auch andere wichtige Wachstumsmärkte schwächelten 2014. Vor allem in China und Russland sei die Lage schwierig gewesen. Die Betrachtung nach Marktsegmenten zeigt besonders im Bereich der industriellen Anwendungen Umsatzsteigerungen. Hier wuchs das Unternehmen vor allem in den Branchen Elektronik und Halbleiter, Automotive und Werkzeugmaschinen sowie Energietechnik, Marine und Offshore. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung lagen bei 340Mio.€. Das entspricht mehr als 6% des Umsatzes. 2014 beschäftigte Bosch Rexroth weltweit rund 33.700 Mitarbeiter, davon rund 16.800 in Deutschland. Für das Geschäftsjahr 2015 rechnet Tragl nicht mit konjunkturellem Rückenwind: „ Europa erholt sich nur langsam, und wichtige Wachstumsmärkte wie Brasilien zeigten keine Impulse.“ Auch in China werde es aufgrund der rückläufigen Baumaschinenbranche schwierig. #BILD#
Bild: Bosch Rexroth AG
Bild: Bosch Rexroth AG



www.boschrexroth.com/de/de

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