Die Treckermotoren dröhnen, der Boden bebt und der tonnenschwere Bremsschlitten wird über die neue Rekordmarke geschleppt. 10.000 Besucher des Tractor Pullings in der Hörstkamp Arena im beschaulichen Münsterland johlen begeistert. Wer denkt dabei an sensible Sensortechnik? Doch gerade die sorgt für die reibungslose Funktion der leistungsstarken Flugzeugmotoren in den Zugmaschinen. PS-starke Leidenschaft Vater und Sohn Hörstkamp leiten eigentlich gemeinsam einen Brennschneid- und Metallbaubetrieb – die Hörstkamp Trenntechnik GmbH. Doch ihre ganze Leidenschaft gehört dem Tractor Pulling: Mit hochgetrimmten Treckern und Zugmaschinen Marke Eigenbau ziehen die Fans der leistungsstarken Motoren einen Bremsschlitten auf einer 100 Meter Strecke so weit wie irgend möglich. \“Da geht es um die pure Motorkraft\“, schwärmt Juniorchef Tobias Hörstkamp. Der 30jährige ist mit dem Tractor Pulling aufgewachsen und heute Juniorchef, Fahrer und Mechaniker des \’Greenmonster Teams\‘. Er hat die Leidenschaft für den ausgefallenen Motorsport von Vater Heinz Josef geerbt. Der ist seit 1980 begeistert dabei und legte auf dem Betriebsgelände seiner Firma eigens eine 30 Hektar große Tractor Pulling Arena mit Campingplatz und Tribünen für über 10.000 Zuschauer an. Wer also denkt, Tractor Pulling hätte nur eine winzige Fangemeinde, der irrt. In diesem stärksten Motorsport auf Rädern werden in verschiedenen Klassen Europa- und Weltmeisterschaften ausgetragen. Profiteams bestreiten bis zu 40 Veranstaltungen im Jahr Outdoor und in der Halle. Besonders in den USA und den Niederlanden ist der Sport ausgesprochen populär. Starke Motoren, sensible Technik Das Greenmonster Team der Hörstkamps fährt mit zwei Supertreckern zu den Rennen. Das kleinere Green Monster kann wahlweise mit einem oder zwei Flugzeugmotoren von Typ Allison V1710 G6 ausgerüstet werden. Dieser Motortyp ist mit 700 bis 800 Kilogramm vergleichsweise leicht, bietet einen mit 27 Litern recht großen Hubraum, und bringt stolze 2.800 PS Leistung auf die Piste. Das \’Monster\‘ startet bestückt mit einem Motor in der Freien Klasse bis 2,5 Tonnen und mit zwei Motoren ausgestattet in der 3,5-Tonnen-Klasse. Sein größerer Bruder, der Green Fighter, kann mit bis zu drei Allison-Motoren ausgerüstet werden und startet entsprechend in der Freien Klasse für 3,5 bzw. 4,5 Tonnen. Kleiner Sensor, große Wirkung So groß und kraftvoll die Sporttraktoren sind, ohne einen kleinen Sensor in der elektrischen Einspritz- und Zündanlage kämen sie keinen Zentimeter weit. Der induktive Näherungsschalter überwacht die Position der Nockenwelle zur Kurbelwelle und gibt diese Information an die elektronische Steuerung weiter. \“Früher haben wir US-amerikanische Sensoren benutzt, da ja auch unsere Motoren aus den USA kommen. Aber wir hatten große Probleme mit falschen bzw. unklaren Signalen. Die amerikanischen Normen machten unserer elektronischen Einspritzanlage Schwierigkeiten\“, erklärt Tobias Hörstkamp. Seit Ende 2009 verlässt sich sein Team auf die induktiven Näherungsschalter von Contrinex, die als \’Nockenwellensensoren\‘ funktionieren und musste seitdem keine sensorbedingten Ausfälle mehr hinnehmen. Der Tipp, auf die Sensoren des Schweizer Unternehmens umzusteigen, kam von dem Elektroniker eines befreundeten Teams, der sich schon seit Jahren auf Contrinex-Produkte verlässt. \“Üblicherweise werden unsere induktiven Näherungsschalter vom Typ DW-AS-604-M8-124 im normalen oder Sondermaschinenbau zur Positionsüberwachung und Endlagenerfassung eingesetzt\“, erläutert Arno Stracke, Vertriebsingenieur bei Contrinex in Nettetal, für den die Anwendung in den Sporttraktoren auch neu war. Die robusten und genormten Sensoren arbeiten mit einem durch einen Schwingkreis-Oszillator erzeugten Magnetfeld und erkennen ausschließlich leitfähige metallische Objekte. Daher sind sie unempfindlich gegen Schmutz, Schmiermittel oder ähnliches. Wie alle induktiven Näherungsschalter verfügen sie über eine LED zur Anzeige des Schaltzustands sowie über alle wichtigen Schutzfunktionen. Die Schalter der 600-Serie, die \’Arbeitspferde\‘ der Contrinex-Sensoren, sind mit Längen unter 40 mm eine relativ kleine Sensorbauform. Als Standardtyp mit der Schutzart IP 67, wie er in den Traktormotoren zum Einsatz kommt, besitzt der Schalter ein Gehäuse aus V2A-Edelstahl mit einer aktiven Fläche aus Kunststoff. Er lässt sich bündig einbauen und arbeitet zuverlässig in einem Temperaturbereich von -25 bis +70° Celsius mit einer Schaltfrequenz von bis zu 5.000 Hz. Neben der hohen Qualität und Zuverlässigkeit haben die Contrinex-Sensoren für das Hörstkamp-Team einen weiteren Vorteil: Sie sind kostengünstig. Sensoren für jeden Anspruch Das Schweizer Unternehmen bietet induktive Näherungsschalter für jeden Bedarf: besonders robuste für raue Umgebungen, extra sensitive für große Erfassungsabstände oder sehr kleine für beengte Einbaubedingungen. Wenn es hart hergeht – beispielsweise in Werkzeugmaschinen, Lackieranlagen oder in der chemischen Industrie – sind Sensoren der Serie 700 genau das Richtige. Die kleinen Sensoren der 300er Serie und die 400er Serie mit ihrer kurzen Bauform eignen sich dagegen überall dort, wo beengte Einbauverhältnisse herrschen oder für schwer zugängliche Stellen. Die Hörstkamps haben für ihren Zweck jedenfalls die richtigen Sensoren gefunden und waren nicht zuletzt dank deren Zuverlässigkeit auch 2010 wieder sehr erfolgreich: Der Deutsche Vizemeister und Eurocup-Sieger in der 4,5 Tonnen-Klasse bestätigte seine gute Form im September mit einem guten vierten Platz des Green Monsters bei der Europameisterschaft in der Freien Klasse bis 3,5 Tonnen. Und wer die Faszination des Tractor Pullings einmal selbst erleben will, sollte sich das Wochenende vom 30. April und 1. Mai 2011 freihalten. Da heißt es dann in der Hörstkamp Arena wieder \’Auf die Plätze, fertig, pull!\‘. SPS/IPC/Drives 2010: Halle 4A, Stand 221
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