Zirkuläre Wertschöpfungskreisläufe werden für Industrieunternehmen wichtiger, weil lineares „Take, Make, Waste“ langfristig hohe ökologische und ökonomische Folgekosten verursacht. Der Beitrag zeigt anhand von Praxisbeispielen aus der Fluidtechnik, wie sich Ressourcen- und Energieeinsatz in Prozessen senken und Ausschuss vermeiden lassen: durch datenbasierte Ventildiagnose (Valve Insight) zur frühzeitigen Fehlererkennung ohne Zusatzbauteile, durch materialsparende Rohrumform-Fertigung von Ventilgehäusen (TubeValve Body) mit deutlich geringerer thermischer Masse und rund 50% weniger CO₂-Emissionen in der Herstellung sowie durch schnell reagierende Sensorik wie den Durchflussmesser Flowave, der in Batch-Prozessen Produkt-/Reinigungsphasen in Millisekunden erkennt und so z. B. in der Shampoo-Produktion über zwei Drittel Ausschuss reduziert. Zudem werden neue, „regenerative“ Branchenfelder beschrieben (New Food/Algen, Bioreaktoren für kultivierte Proteine, Wasserstofftechnologie), in denen passende Komponenten und Prozess-Know-how entscheidend sind. Abschließend betont der Text, dass neue Geschäftsmodelle wie „Equipment as a Service“ oder erfolgsbasierte Vergütung den Umstieg erleichtern, weil Hersteller Komponenten im Besitz behalten und Wiederverwendung bzw. Aufbereitung besser steuern können.
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In der Energiebranche kann grüner Wasserstoff ein wichtiger Baustein für die Energiewende werden. Dabei stellt das Medium Wasserstoffe hohe Anforderungen an die eingesetzten Komponenten, die an seiner Herstellung und Lagerung beteiligt sind. Bürkert engagiert sich bewusst mit Entwicklungen geeigneter Komponenten, Lösungen und Bereitstellen von Know-how für die Wasserstofftechnologie. Mit Fluidiklösungen für mobile Wasserstofftankstellen, Elektrolyseure und Prüfstände für Brennstoffzellen-Stacks unterstützt das Unternehmen Forschungseinrichtungen, etablierte Unternehmen und Startups gleichermaßen.
Neue Geschäftsmodelle erleichtern Kurswechsel
Der Kurswechsel von der linearen Wirtschaft über Nachhaltigkeit hin zu regenerativem Wirtschaften lässt sich nicht immer einfach gestalten. Auch entsprechende Geschäftsmodelle können diesen Weg unterstützen. Innovative Vergütungsmodelle wie Equipment-as-a-Service oder Bezahlung nach tatsächlichen Einsparungen machen Kreislaufwirtschaft wirtschaftlich attraktiv. Der Vorteil hierbei ist, dass Komponenten im Besitz des Herstellers bleiben, der somit ihre Weiterverwendung oder Aufbereitung besser steuern kann. Das ist ein entscheidender Schritt hin zu geschlossenen Wertschöpfungskreisläufen, die Abfälle als Rohstoffe betrachten.
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