Aus den Ermittlungen des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) geht hervor, dass die deutschen Elektroindustrie-Unternehmen ihre Position als einer der wichtigsten ausländischen Arbeitgeber in den mittel- und osteuropäischen Ländern weiter ausbauen. Diese vor etwa drei Jahren bereits in Gang gekommene Verlagerung des Investitions-Schwerpunkts schreitet demnach weiter voran. Mit jeweils über 100% ist die Entwicklung der Beschäftigtenzahl in der Ukraine, Russland und Rumänien in den Jahren 2002 bis 2006 (neuere konsolidierte Zahlen liegen noch nicht vor) angestiegen. So wurde seit 2006 allein in der Siemens-Zentrale in Moskau das Personal von 720 auf aktuell knapp 1.800 Mitarbeiter aufgestockt. Insgesamt hatte die deutsche Elektroindustrie bis zum Jahr 2006 in Rumänien knapp 100Mio. Euro und in Russland knapp 250Mio. Euro investiert, verglichen mit bereits bestehenden Investitionen in Tschechien von 1.180Mio. Euro in Ungarn (660Mio. Euro) und in Polen (280Mio. Euro).
Investitionen verlagern sich nach Osten
ZVEI e.V.
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