MX-System: Goodbye Schaltschrank

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Bild: Beckhoff Automation GmbH & Co. KG

Das Besondere am MX-System ist der konsequent modulare Aufbau. Es besteht aus einer Baseplate mit Steckplätzen sowie einem Baukasten voller Funktionsmodule. Die Steckverbindungen sind standardisiert, sodass alle Module auf die gleiche Art und Weise angebunden werden. Sie wählen einfach die passenden Module für Ihre Anwendung aus, stecken diese auf die Baseplate und verschrauben sie. Fertig. Einen Schaltschrank benötigen Sie nicht. Das MX-System wird in die Maschine oder Anlage integriert und enthält die gesamte Schalttechnik – bestens geschützt und gesichert durch das IP67-zertifizierte Gehäusedesign.

Auch das manuelle Verdrahten entfällt. Um elektronische oder elektromechanische Bauteile mithilfe der Funktionsmodule anzubinden, verfügt jeder Steckplatz auf der Baseplate über bis zu zwei Schnittstellen: Eine Datenschnittstelle integriert das Bauteil in das EtherCAT-Netzwerk und versorgt es mit 24 V DC oder wahlweise 48 V DC. Die zweite Schnittstelle liefert bei Bedarf Netzspannung bis 480 V AC oder DC-Spannung bis 848 V – zum Beispiel für Antriebe.

An alles gedacht

Der Modul-Baukasten des MX-Systems deckt das gesamte Aufgabenspektrum ab. Zu den wichtigsten Bausteinen zählen Industrie-PCs (IPCs) in allen Leistungsklassen. Diese Computer sind die Gehirne einer Maschine oder Anlage und steuern alles. Hinzu kommen I/O-Module für die benötigten Ein- und Ausgänge, Motion-Module für die Steuerung von Motoren, Relais-Module zum Schalten und diverse Systemmodule – etwa zum Einspeisen von Daten oder zum Anbinden weiterer Netzteile und Switches. Alle Module verfügen über ein stabiles Gehäuse gemäß IP65 oder IP67.

Detailfunktionalitäten wie der Leitungsschutz für abgehende Leitungen sind bereits integriert. Das reduziert Ihren Aufwand und die Anzahl der nötigen Bauteile erheblich!

Vor allem aber ermöglicht das MX-System mit seinen Funktionsmodulen einen von Grund auf modularen Maschinenaufbau. Denn die Module des MX-Systems werden direkt in den Bauraum der Maschine integriert – genau dort, wo sie gebraucht werden: in unmittelbarer Nähe zu den Sensoren und Aktoren. Das reduziert die Komplexität und sorgt für kurze Wege.