
Die Exporte der deutschen Elektro- und Digitalindustrie sind im Juli um 11,9% gegenüber Vorjahr auf 23,5Mrd.€ gestiegen. „Indem dieser jüngste Zuwachs über dem durchschnittlichen Plus des ersten Halbjahres lag, konnte das Expansionstempo damit zu Beginn des zweiten Halbjahres unterm Strich sogar nochmals etwas gesteigert werden“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres kamen die aggregierten Branchenausfuhren insgesamt auf 162,9Mrd.€ – ein Plus von 9,7% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Auch die Einfuhren elektrotechnischer und elektronischer Güter nach Deutschland legten im Juli deutlich zu. Sie stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 9,1% auf 24,2Mrd.€. Kumuliert von Januar bis Juli beliefen sich die Elektroimporte auf 169,3Mrd.€. Ihre Steigerungsrate von 7,9% lag auch hier niedriger als die der Exporte.
In den EU-Binnenmarkt – die mit Abstand größte Absatzregion – hat die deutsche Elektro- und Digitalindustrie im Juli Waren im Wert von 12,1Mrd.€ geliefert – 15,8% mehr als im Vorjahresmonat. Zuwächse – teils weit – jenseits der 20%-Marke konnten bei den Lieferungen nach Belgien (+47,4% auf 667Mio.€), Tschechien (+42,6% auf 1,1Mrd.€), Schweden (+33,7% auf 467Mio.€), Portugal (+25,6% auf 251Mio.€) und Italien (+21,4% auf 1,2Mrd.€) verbucht werden. Auch die Branchenausfuhren nach Polen (+18,3% auf 1,3Mrd.€), Rumänien (+17,3% auf 542Mio.€), in die Slowakei (+15,1% auf 241Mio.€), nach Ungarn (+15,1% auf 757Mio.€), in die Niederlande (+14,5% auf 1,4Mrd.€), nach Spanien (+8,6% auf 856Mio.€) und Frankreich (+6,7% auf 1,4Mrd.€) lagen im Juli über Vorjahr. Dagegen sanken die Exporte nach Dänemark um 5,5% auf 270Mio.€ und jene nach Österreich um 7,7% auf 928Mio.€. KI-unterstützte SPS-Programmierung eröffnet neue Möglichkeiten. Über das Model Context Protocol (MCP) greifen Sprachmodelle direkt auf SPS-Projekte zu. So kann SPS-Code im Entwicklungsalltag automatisiert erstellt, analysiert und dokumentiert werden. ‣ weiterlesen
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In den ersten sieben Monaten dieses Jahres summierten sich die Elektroexporte in die EU auf 90,1Mrd.€, was einem Plus von 17,0% zum Vorjahreszeitraum entspricht. „Es ist das Geschäft mit dem gemeinsamen Binnenmarkt, welches das diesjährige Wachstum der Branchenausfuhren treibt“, so Gontermann. “Unterm Strich gehen fast 90% des gesamten Exportwachstums in den ersten sieben Monaten auf sein Konto.“
Auch die Elektroexporte in Länder außerhalb der EU legten im Juli zu: Sie stiegen um 8,1% auf 11,4Mrd.€. Hier gab es insbesondere bei den Ausfuhren nach Hongkong (+55,7% auf 252Mio.€), in die USA (+23,3% auf 2,7Mrd.€), nach Singapur (+22,8% auf 204Mio.€), Südkorea (+19,7% auf 300Mio.€), Japan (+18,2% auf 280Mio.€) und Malaysia (+17,9% auf 258Mio.€) zweistellige Anstiege. Rauf ging es auch bei den Geschäften mit Brasilien (+9,0% auf 178Mio.€), dem Vereinigten Königreich (+6,8% auf 848Mio.€), Mexiko (+5,4% auf 334Mio.€), den Vereinigten Arabischen Emiraten (+3,8% auf 201Mio.€), der Türkei (+0,9% auf 339Mio.€) und der Schweiz (+0,2% auf 753Mio.€). Die Lieferungen nach Taiwan gingen dagegen zurück (-5,2% auf 272Mio.€). „Gleiches gilt für die Exporte nach China, die im Juli erneut um 10,8% auf 1,8Mrd.€ absackten“, sagte Gontermann. „Im Gegensatz zu den Lieferungen in die USA, die sich aufgrund des KI-Booms sowie der inzwischen statistisch weitgehend herausgewachsenen Zoll-Einmaleffekte erholen, entwickelt sich das Geschäft mit China weiterhin schwach.“ Maschinen kommunizieren, reagieren und steuern Prozesse. Nur ihr Licht wird oft noch als passive Komponente behandelt. Dabei zeigen SPS-Anbindung, IO-Link und Signalfunktionen: Intelligentes Licht kann längst mehr als leuchten. ‣ weiterlesen
Wie intelligent ist Licht?
Von Januar bis einschließlich Juli exportierte die deutsche Elektro- und Digitalindustrie Produkte im Wert von 72,8Mrd.€ in Drittländer außerhalb der EU (+2,4%).

















