
Die PLCnext Community hat sich am 29. und 30. September zu ihrem jährlichen Summit getroffen. Im Mittelpunkt standen Lösungen auf Basis des Automatisierungssystems, die in diesem Jahr von ca. 16 Partnerunternehmen des offenen Ökosystems bei Gastgeber Yaskawa in Hattersheim gezeigt wurden. Im Vorjahr hatte Festo nach Esslingen eingeladen, im nächsten Jahr wird Phoenix Contact das Summit ausrichten. Die drei Hersteller setzen in ihren Steuerungen gemeinsam auf PLCnext Technology, treten beim Kunden aber als Wettbewerber auf.
Die PLCnext Technology wurde ursprünglich von Phoenix Contact entwickelt; seit einigen Jahren bereits setzen auch Festo und Yaskawa als Technologiepartner in ihren Produkten voll auf das Linux-basierte Automatisierungssystem. Jeder der Partner verwendet dabei seinen eigenen Hardwarebaukasten, die Software hingegen ist bei allen Systemen kompatibel. Daher steht den Anwendern der Unternehmen im PLCnext-Store ein in weiten Teilen ein identisches Angebot auch von Partnerunternehmen zur Verfügung (die Webseite https://www.plcnext-community.net listet mehr als 300 auf).
In einer Mini-Expo stellten neben den Technologiepartnern 16 Lösungspartner ihre Produkte rund um aktuelle Thema der Automatisierung vor, beispielsweise Integration, Cyber Resilience Act, Simulation oder künstliche Intelligenz. Darüber hinaus waren weitere Unternehmen aus dem PLCnext-Umfeld vor Ort, die den Summit für Austausch und Networking genutzt haben. Im Executive Roundtable diskutierten Tobias Unger (Yaskawa Europe), Helmut Deichert (Festo) und Dr. Tobias Frank (Phoenix Contact) Aspekte moderner Automatisierungslösungen aus dem Blickwinkel der Zusammenarbeit. Einen ausführlichen Bericht dazu lesen Sie demnächst im SPS-MAGAZIN.
















