Siemens ist der US-amerikanisch initiierten Arbeitsgemeinschaft Industrial Internet Consortium (IIC) beigetreten. Das gab das Konsortium bereits zu Beginn des Jahres via Twitter bekannt. Siemens hat seine Beteiligung mittlerweile bestätigt. „Konsortien und Kooperationen, die unsere Geschäfte und unsere Digitalisierungsstrategie unterstützen, sind für uns generell interessant“, erklärt Florian Martini aus der Siemens-Kommunikation den Schritt. Als globales Unternehmen habe Siemens auch ein Interesse an globalen Standards. Siemens verfolgt die verschiedenen Aktivitäten und Initiativen mit dem Ziel, Standards im Internet of Things zu entwickeln oder voranzubringen. Dazu gehören traditionelle Standard-Gremien wie das IEC, IEEE, speziell gebildete Konsortien wie IIC und OIC, Initiativen für spezielle Bereiche wie die Industrie-4.0-Initiative in Deutschland oder auch technische Konsortien wie das Profinet International oder die OPC Foundation. „Wir glauben: ein erfolgreicher Ansatz der Zukunft der Produktion muss global sein und daher beteiligen wir uns an unterschiedlichen Gremien und Aktivitäten“, so Martini weiter. Sowohl in technischer als auch in geografischer Hinsicht mache ein Engagement bei IIC Sinn. „Als Weltmarktführer in Automatisierungstechnologien und auch in Hinsicht auf unsere Digitalisierungsstrategie ist es für uns Pflicht, eine wichtige Rolle bei der Entwicklung dieser Standards zu spielen.“ Eine Beteiligung beim IIC bedeute aber nicht, dass sich der Konzern bei Initiativen wie der Plattform Industrie 4.0 künftig weniger einbringen oder engagieren wird. Die Siemens-Wettbewerber Schneider Electric und ABB sind dem Konsortiumskreis um General Electric, Cisco, Microsoft und Co. ebenfalls bereits beigetreten.
Siemens tritt Industrial Internet Consortium bei
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