Beim neuen Cobot Assista will Mitsubishi Electric hohe Sicherheit und Leistung mit einfacher Bedienung bzw. Programmierung kombinieren. Nach Herstellerangaben steht er zudem bei Präzision und Positioniergenauigkeit einem Standardroboter in nichts nach. Der Cobot erfüllt sowohl die Anforderungen industrieller Standards als auch die spezieller Anwendungen – z.B. kann er mit zertifiziertem NSF-H1-Fett für Anwendungen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie geliefert werden. Er führt komplexe Montageaufgaben, präzises Halten von Werkstücken oder sich wiederholende Pick&Place-Vorgänge zuverlässig aus. Gleichzeitig reagiert er flexibel auf sich schnell ändernde Rahmenbedingungen. Die Einrichtung des Cobots wird durch eine direkte Teach-Funktion vereinfacht, bei der der Benutzer die Kinematik in die gewünschten Positionen führt. Über das im Arm integrierte Tastenfeld werden diese unkompliziert gespeichert. Für komplexere Verfahrwege gibt es die neue visuelle Programmiersoftware RT VisualBox. Sie ermöglicht per Drag&Drop diverse Bewegungsfunktionen sowie individuelle Anpassungen an jede Bewegung. Damit können auch Bediener ohne spezielle Roboterkenntnisse die Einstellungen ändern. Der Assista-Cobot bietet eine hohe Wiederholgenauigkeit von ±0,03mm bei einer Nennlast von 5kg und einer Reichweite von 910mm. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, zwischen dem kollaborativen Modus und einem Modus mit höherer Geschwindigkeit zu wechseln. Das soll die Anwendungsflexibilität erhöhen. Der Cobot erfüllt die Sicherheitsanforderungen, wie sie in ISO10218-1 und ISO/TS15066 definiert sind. Fehlerdiagnose und Betriebszustand werden zudem durch einen sechsfarbigen LED-Ring angezeigt, der in den Unterarm des Roboters montiert ist und stets sichtbar ist. Typische Arbeitsumfelder sind an der Seite menschlicher Bediener bei Montageaufgaben in der Automobilindustrie oder die Durchführung von Verpackungsvorgängen an Produktionslinien.
Neuer Cobot: MRK auf Knopfdruck
Mitsubishi Electric Europe B.V.
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