Eines der beherrschenden Themen im Bereich der Motoren ist seit einiger Zeit das der Energieefizienz. Ab dem 16. Juni 2011 dürfen in der Europäischen Union nur noch Elektromotoren in Verkehr gebracht werden, die mindestens der internationalen Energieeffizienzklasse IE2 entsprechen. Die EU-Kommission erlässt damit die erste Stufe der EU-Motorenverordnung M640/2009. Die neue, dreistufige Regelung umfasst Drehstrom-Normmotoren der Größen 0,75 bis 375 SkW, die u.a. Pumpen, Ventilatoren, Kompressoren, Aufzüge, Rolltreppen und Transportbänder antreiben. 2015 und 2017 treten die beiden nächsten Stufen, die IE3-Motoren und elektronisch geregelte Antriebe betreffen, in Kraft. Investitionen in energieeffiziente Antriebslösungen amortisieren sich nach Angaben des ZVEI in der Regel innerhalb von ein bis drei Jahren durch die eingesparten Stromkosten. Der ZVEI hat ein Instrument entwickelt, um deren Einfluss auf die Lebenszykluskosten der Anlagen im öffentlichen und privatwirtschaftlichen Bereich zu berechnen (www.zvei.org. Neben der stetig verbesserten Energieeffizienz gibt es eine ganze Reihe von Innovationen. Ein Beispiel ist die neue Einkabeltechnologie eines Herstellers, die ohne zusätzliche Feedbackleitung auskommt. Bei dieser werden Strom und Prozessdaten in der Standard-Motorleitung übertragen. Viele Anbieter machen die Motoren kompakter, bei gleicher oder höherer Leistung. Ein Trend aus der Verpackungsbranche sind motornahe Umrichter. Ein Blick in unsere Marktübersicht lohnt sich also auf jeden Fall.
Marktübersicht: Elektromotoren
Elektromotoren sind die unscheinbaren und oft versteckten Leistungsträger der Automatisierungstechnik. Äußerlich haben sich diese nicht wesentlich verändert. Es stehen verschiedenste Motortechnologien für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche zur Verfügung. Bei näherer Betrachtung ist eine ganze Menge an Innovation in diesem Bereich festzustellen.
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