Der Profinet IO Device Chip TPS-1 ermöglicht die schnelle und kostengünstige Implementierung einer Profinet-IO-Schnittstelle für ein Automatisierungsgerät. Er bietet umfassende Profinet-Funktionalität in Form einer hochintegrierten Single-Chip-Lösung. Das konfigurierbare Applikations-Interface des TPS-1 ermöglicht eine Vielzahl von Nutzungsvarianten. Sämtliche Profinet-Protokolle werden durch Hardware unterstützt und benötigen keinerlei Rechenleistung einer externen CPU. Für eine komplette Profinet-IO-Device-Schnittstelle werden neben dem TPS-1 selbst nur noch ein serieller Flash-Baustein, ein Oszillator und die physikalische Anpassung an das jeweilige Übertragungsmedium benötigt. Der serielle Flash-Baustein enthält u.a. die Konfiguration und Betriebsart des TPS-1 sowie weitere Hardware- und Profinet-spezifische Informationen. Der geringe Platzbedarf und die niedrige Verlustleistung des TPS-1 ermöglichen die Integration einer Profinet-Schnittstelle auch in Automatisierungsgeräte mit speziellen Anforderungen hinsichtlich Größe und Schutzklasse. Dabei ist das Routen von Leiterbahnen zwischen den Pins nach wie vor möglich, um die Leiterplattenkosten gering zu halten. Zurzeit befindet sich der Chip noch in der Entwicklung. Parallel wird bereits an einem Evaluation-Kit gearbeitet sowie an einem umfassendem Anwenderhandbuch. Ab dem vierten Quartal 2009 können laut dem Unternehmen interessierte Erstankoppler bereits detaillierte Informationen zur Integration des Chips (TPS-1) erhalten. Erste Engineering-Samples werden im zweiten Quartal 2010 zur Verfügung stehen. Die Lagerverfügbarkeit ist für das dritten Quartal 2010 vorgesehen.
Profinet IO Device Chip
Phoenix Contact Software GmbH
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