Lenze und Vipa haben auf der Hannover Messe ein gemeinsam entwickeltes I/O-System vorgestellt. Die neu entwickelten I/Os hören bei Lenze auf den Namen L-force I/O-System 1000. Bei Vipa heißt das identische Produkt SlIO (wir berichteten, vgl. auch Spezialausgabe des SPS-MAGAZINs zur Hannover Messe 2009, S.26). Das System bietet nach Herstellerangaben eine hochdeterministische Ansteuerung von Eingangs- und Ausgangsmodulen, die auch das Einlesen von Touch-Probe-Eingängen umfasst, wie sie für synchronisierte Bewegungen in getakteten Produktionsprozessen benötigt werden. Es eignet sich für den Einsatz in echtzeitbasierten Architekturen. Neben Buskopplern wie CANopen und Profibus umfasst das System auch Anbindungsmöglichkeiten für etablierte Industrial-Ethernet-Bussysteme wie Ethercat. Die Standard-I/O-Module mit ihrer Anschlussmöglichkeit von acht 2,5mm²-Leitungen sind lediglich 12,5mm breit. Für eine einfache Diagnose auch bei schlechten Lichtverhältnissen ist jede Kanal-LED eindeutig einem Beschriftungsfeld zugeordnet. Die Module lassen sich durch simples Zusammenstecken zu kompletten Stationen kombinieren. Bis zu 64 Module sind beliebig kombinierbar. Die Anschlussebene hat eine Treppenform mit Zugfeder-Technologie und stehender Verdrahtung. Der Klemmenblock mit Rückwandbusankopplung und die verpolungssicher ausgelegte Elektronik sind modular aufgebaut. Dadurch lässt sich ein defektes Elektronikmodul im Wartungsfall wechseln, ohne dass die Verdrahtung gelöst werden muss. Dadurch sinkt das Risiko von Fehlverdrahtungen, und die Zeiten im Service- und Wartungsfall können reduziert werden.
I/O-System
Lenze SE
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