Nach einer von Corporate Trust unter 600 Unternehmen durch-geführten Studie rechnet die deutsche Wirtschaft für 2012 mit Kosten in Höhe von 4,2Mrd. Euro alleine durch Industriespionage. Im Vergleich zur ersten Auflage der Studie im Jahr 2007 bedeutet dies einen Zuwachs der Schäden um 50%. 2007 seien noch vergleichsweise harmlose Spionageversuche unternommen worden, heute gäbe es eine fortschreitende Bedrohung durch Cyber-Kriminelle. So ist inzwischen fast die Hälfte aller deutschen Unternehmen der Studie zufolge von Industriespionage bedroht. 20% aller Unternehmer hätten schon einmal Spionageangriffe der Konkurrenz erlebt, weitere 33% bemerkten einen Informationsabfluß aus dem Unternehmen, ohne die Spionage direkt belegen zu können. Häufig werden allerdings die eigenen Mitarbeiter für die Spionage verantwortlich gemacht, immer wieder gibt es aber auch Hackerangriffe oder den Diebstahl von IT- und Telekommunikationseinrichtungen. Produktionsverantwortliche nutzen veraltete Technik, um sie mit dem gesamten Unternehmen zu verbinden. Automatisierungsingenieure verbinden sich Remote via Smartphone mit dem Rest der IT. Hacker freuen sich. Doch wie verbindet man die alte mit der neuen Welt richtig? Informatiker und Ingenieure sprachen viele Jahre keine gemeinsame Sprache. Wie verhält sich eine Verschlüsselungslösung in einer komplexen Systemstruktur? Welche Möglichkeiten kann es geben, trotzdem die Systemperformance beizubehalten? Wieviel Absicherung ist sinnvoll? Wie komplex ist das System real? Die IT Security Industrial & Automation 2012 am 13./14.11.2012 in Leipzig ist die erste Konferenz der isits AG, welche sich gemeinsam mit Escrypt und TÜV Rheinland I-sec GmbH diesem komplexen Thema nähert. Mit der Analyse der Bedrohungslage, realen und möglichen Angriffen, Unternehmensberichten und Absicherungsmöglichkeiten. Das SPS-Magazin und die Zeitschrift IT&Production sind Medienpartner dieser Veranstaltung.
Spionagealarm in der Produktion IT-Sicherheitskonferenz für die Produktion
Deutschland ist einer der Innnovationsweltmeister. Dieses Wissen ist weltweit gefragt und dadurch werden deutsche Unternehmen zunehmend das Ziel von illegalen Attacken. Die Bedrohung durch Industriespionage oder andere Angriffe hat sich in den letzten Jahren für die Unternehmen geändert. Illegales Eindringen in Unternehmensbereiche ist nicht mehr nur ein Betätigungsfeld der Geheimdienste, sondern leider auch zunehmend ein gebräuchliches Mittel der Konkurrenz oder die Rache eines verschmähten Mitarbeiters. Die Produktion oder Automatisierung ist dabei ein willkommenes Tor, denn es steht offen.
isits AG International School of IT Security
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