20 Jahre Interbus – Auf dem Industrial Communication Congress konnte Phoenix Contact auf die 20-jährige Erfolgsgeschichte des Feldbus zurückblicken

Drei Jahre früher als geplant wird Phoenix Contact in diesem Jahr die Umsatzmarke von 1Mrd. Euro erreichen. Das gab der geschäftsführende Gesellschafter Klaus Eisert anlässlich des 12. Industrial Communication Congress in Blomberg bekannt, zu dem mehr als 500 Teilnehmer angereist waren. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen mit 8.400 Mitarbeitern einen Umsatz von 941Mio. Euro erreicht (+15%). In diesem Jahr werde mit ca. 14% Umsatzplus gerechnet. Auf der Veranstaltung konnte das Unternehmen auch auf die zwanzigjährige Erfolgsgeschichte von Interbus zurückblicken, die mit einer Feier am Abend des ersten Kongresstages begangen wurde. In seinem Leitvortrag zeigte Phoenix Contact-Geschäftsführer Roland Bent die technologische Entwicklung von der Feldbustechnik bis zur IT-powered Automation auf. Sorgten Feldbussysteme wie Interbus Ende der 1980er Jahre für einen Paradigmenwechsel in der Automation, ebneten neue Anforderungen, die sich aus der Verkürzung der Produktlebenszyklen sowie der Fertigung zahlreicher Produktvarianten in geringer Stückzahl ergeben, Ende der 1990er Jahre den Weg für den Einzug von IT-Technologien in die Fertigungshallen. Welche Vorteile eine IT-basierende Automatisierungslösung bietet, stellte Gerhard Böhm von der Audi AG vor. Durch den Einsatz eines entsprechenden Steuerungskonzepts von Phoenix Contact ist die Inbetriebnahme, Produktion und Wartung im Karosseriebau des neuen Audi A5 erheblich optimiert worden. Die erfolgreiche Entwicklung der industriellen Kommunikation lässt sich auf den Industrial Communication Congress übertragen, der im nächsten Jahr am 16. und 17. September in Bad Pyrmont stattfinden wird. (kbn)