53 Prozent Plus bei Rockwell

Vor mittlerweile zwei Jahren verkündete Rockwell lautstark seine Zukunftspläne für Europa: Man wolle den Umsatz bis zum Fiskaljahr 2009 verdoppeln hieß es damals. Die Österreicher erweisen sich bei diesem Vorhaben als wahre Musterschüler. Nachdem sie von 2005 auf 2006 um 28 Prozent gewachsen sind, legten sie zuletzt noch ein beeindruckenders Schäuflein nach: Geschäftsführer Bernd Hildebrandt und seine Mannschaft fuhren im letzten Geschäftsjahr, das mit Ende September 2007 zu Ende ging, ein Plus von 53 Prozent beim Auftragseingang ein. \“Es geht sich zwar noch nicht zu 100 Prozent aus, dass wir schon in zwei Jahren verdoppelt haben uns fehlen glaube ich noch zwei oder drei Prozent aber ich bin auch so schon sehr zufrieden\“, schmunzelt Hildebrandt. Seit seinem Amtsantritt als Country Manager in Österreich setzt sich der sympathische Deutsche vor allem für zwei Dinge ein: \“Dass wir über mehr Leute am Boden verfügen und dass wir die richtigen Leute am richtigen Platz haben.\“ Eine Strategie, die funktionieren dürfte, wie die jüngsten Erfolgsnachrichten der rot-weiß-roten Rockwell-Truppe beweisen. Sehr zuversichtlich zeigt sich Bernd Hildebrandt auch für das Geschäftsjahr 2008. Abgesehen davon, dass bereits jetzt ein paar nette Projekte winken, lautet Rockwells Strategie nämlich nun: Ran an den Endkunden. Vor allem jene Firmen, die ihre Werke hier in Österreich haben, wollen die Linzer künftig vermehrt als Kunden an Land ziehen. Noch breiter machen will man sich auch im Prozessbereich: Die Partnerschaft mit Endress + Hauser soll dabei helfen.