Aufklärungskampagne in Sachen Ethernet

\’Never change a running system\‘ , so lautet zwar der Titel einer Vortragsreihe, die die Inat GmbH auf der Smart Automation abhält, aber nicht die Überzeugung des Vortragenden Andreas Pfeiffer. Oder zumindest nicht ganz. Der Leiter der Halleiner Inat-Niederlassung referiert nämlich in Linz an allen drei Messetagen um 14:30Uhr im Business Forum darüber, wie man ältere Automationslösungen mithilfe moderner Netzwerke wieder so richtig in Schwung bekommt. \“Wir wollen aufzeigen, wie man alte Systeme kostengünstig modernisiert und wie man aus Insellösungen wichtige Daten he-rauskitzelt\“, verrät Pfeiffer. Vertiefende Worte zum Thema Industrial Ethernet gibt es von ihm vom 12. bis 16. November in Graz zu hören. Dort steht von Montag bis Mittwoch ein dreitägiger Grundlagen-Kurs auf dem Programm, bevor man am Donnerstag und Freitag beim \’Troubles- hooting in Anlagennetzen\‘ in die Tiefe dringt. \“Da geht es dann um die Fehlersuche in Industrial Ethernet-Systemen\“, verkündet er. Natürlich geht Andreas Pfeiffer bei seinen Ausführungen auch auf die Vor- und Nachteile der einzelnen Ethernet-Varianten ein. Schließlich will sich Inat bei dieser Thematik als unabhängiger Berater positionieren. \“Es gibt natürlich viele Variablen bei der Auswahl einer passenden Lösung – einerseits die technischen Eigenschaften, andererseits muss man schauen, wie sich der Markt entwickelt. Es gibt nach wie vor viele Versprechungen, die zwar hinausposaunt, aber noch nicht gehalten werden können. Außerdem merkt man bereits eine gewisse Marktbereinigung: Die Sercos-Truppe hat beim Safety Protokoll mit Rockwell EtherNet/IP zusammengearbeitet und jetzt liest man, dass Schneider und Rockwell bzw. Modbus und EtherNet/IP gemeinsame Sache machen\“, erzählt der Inat-Mann. Wozu er also im Moment rät? Zum Abwarten, zumindest ein bisschen noch!