Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe im Januar preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt gegenüber dem Vormonat geringfügig um 0,1% zurückgegangen. Die Ergebnisse des Vormonats wurden aufwärts korrigiert. Der Anteil an Großaufträgen war für einen Januar durchschnittlich. Während für Konsum- und Investitionsgüter deutlich mehr Aufträge eingingen (+3,9 bzw. +1,7%), waren die Bestellungen für Vorleistungsgüter rückläufig (-4,0%). Positive Impulse kamen im Januar aus dem Euroraum (+7,5%). Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich Dezember/Januar gegenüber Oktober/November nahmen die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe um 0,5% zu. Die Bestelltätigkeit im verarbeitenden Gewerbe war in den letzten beiden Berichtsmonaten stabil und etwas umfangreicher als im positiven Jahresschlussquartal 2015. Die insgesamt rege Nachfrage aus dem Ausland ist Ausdruck der hohen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie auch in einem fragilen außenwirtschaftlichen Umfeld. Gleichwohl haben sich die Erwartungen in der Industrie zuletzt merklich eingetrübt und signalisieren eine nur moderat aufwärtsgerichtete Entwicklung der Industriekonjunktur.
Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe im Januar
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
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