Autodesk hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Rekordumsatz von 2,315Mrd. US-$ erreicht. Das erklärte Roland Zelles, Vice President und Geschäftsführer Central Europe der Autodesk GmbH, während einer Pressekonferenz in München. Damit erreichte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 ein Wachstum von 7% im Vergleich zum Geschäftsjahr 2008. Der Nettogewinn betrug 184Mio. US-$. \“Das war das beste Jahr in der Geschichte von Autodesk\“, sagte Zelles. Trotz der guten Zahlen habe man die ursprüngliche Zielsetzung von etwa 2,5Mrd. US-$ nicht ganz erreicht. Der Maschinenbau in Deutschland, Österreich und der Schweiz trug zu 27% zum Gesamtumsatz bei. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2009 musste das Unternehmen einen Rückgang von 18% auf rund 490Mio. US-$ hinnehmen. Für das kommende Jahr rechnet Zelles erneut mit guten Ergebnissen: \“Wir gehen von einem Wachstum von rund 10% aus.\“ 9Mio. Autodesk-Anwender Autodesk beschäftigt momentan rund 7.000 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr musste das Unternehmen auf die wirtschaftliche Lage reagieren und hat eine Restrukturierung angekündigt. Damit verbunden war ein Personalabbau von 10% (zuvor 7.700 Mitarbeiter). Roland Zelles zitierte John F. Kennedy: \“Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus zwei Schriftzeichen zusammen. Das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.\“ Und er fügte hinzu: \“Ich sehe einfach auch viel Gelegenheit in dieser Situation.\“ Sein Unternehmen kann auf derzeit 9Mio. registrierte Anwender bauen, die in mehr als 600.000 Unternehmen und 160 Ländern Software von Autodesk einsetzen. Zur Strategie erklärte er, was sich bei den Produkten verbessert hat: \“Anwender können die Daten quer über die verschiedenen Plattformen – sowohl in der Analyse, im Design, in der Visualisierung und in der Simulation – nutzen. Das war unser Fokus der Enwicklungen während des vergangenen Jahres.\“ Umfangreiches Softwarepaket Wolfgang Lynen, Industry Marketing Manager Manufacturing stellte die Neuheiten der 2D- und 3D-Konstruktions-Softwarelösungen vor. Die neue Familie 2010 umfasst die Produkte Autodesk Inventor, AutoCAD Mechanical, AutoCAD Electrical, die Produktfamilie Alias, Moldflow, Navisworks, Showcase, 3ds Max Design sowie die Vault-Software. Mit der Digital Prototyping-Software haben Entwickler und Konstrukteure die Möglichkeit, die Funktionsweise ihrer Produkte unter realen Bedingungen digital zu analysieren, zu visualisieren und zu simulieren. Dadurch müssen weniger physische Prototypen erstellt werden. Das hilft dabei, Kosten zu sparen, und beschleunigt die Time-to-Market in wettbewerbsintensiven Branchen. Time-to-Market verkürzen Autodesk hat für seine Software die Palette an Design-, Visualisierungs- und Simulationsfunktionen erweitert. Und wie bereits Roland Zelles ansprach, wurden die Interoperabilität und der Datenaustausch sowohl mit Autodesk-Anwendungen als auch mit CAD-Produkten anderer Hersteller verbessert. Wolfgang Lynen beschreibt den Unterschied zu bisherigen Lösungen kurz und knapp: \“Sie ist jetzt assoziativ.\“ AutoCAD Mechanical erhielt noch mehr intelligente Zeichnungsfunktionen zur Automatisierung der Zeichnungserstellung, z.B. eine optimierte Bedienungsoberfläche sowie eine verbesserte Stücklistenfunktion. Für AutoCAD Electrical wurde die Entwurfsumgebung verbessert und eine neue Symbolbibliothek eingefügt. \“Alias läuft jetzt auf der Mac-Plattform. Das ist eine ganz interessante Geschichte, weil viele Designer auf der Mac-Plattform arbeiten\“, erklärte Lynen weiter. Autodesk Inventor 2010 und AutoCAD Mechanical 2010 sind bereits verfügbar. Die anderen Produkte folgen im Laufe dieses Jahres. (afs) HMI-Stand: Halle 17
Autodesk stellt überarbeitete Konstruktions-Software vor
Während einer Pressekonferenz in München konnte Roland Zelles, Vice President und Geschäftsführer Central Europe, vom \“besten Jahr in der Geschichte von Autodesk\“ sprechen. Außerdem hat das Unternehmen seine 2D- und 3D-Konstruktions-Softwarelösungen umfassend überarbeitet und stellte die Neuerungen in den Versionen 2010 vor.
Autodesk GmbH
-
Adaptive Automatisierung
@PA_Grundschrift:Auf der Interpack 2026 präsentierte B&R Automatisierungslösungen für flexiblere Verpackungsprozesse.
-
Datenbasierte Zusammenarbeit über Disziplinen hinweg
Mit ECAD-MCAD-Kollaboration Entwicklungszeiten verkürzen
Elektronik und Mechanik sind in Produkten eng miteinander verflochten, in der Entwicklung allerdings getrennte Inseln.…
-
Automatisierung für flexible Verpackungssysteme
@PA_Grundschrift:Auf der Interpack präsentierte SEW sein Automatisierungsportfolio für flexible Verpackungsanlagen.
-
Verpackungslinien mit Vakuumtechnik automatisieren
@PA_Grundschrift:Auf der Interpack in Düsseldorf zeigte Schmalz Vakuumtechnik für die Automation von Verpackungslinien sowie Lösungen…
-
So verändern Connected Work und KI den Shopfloor
Wissen, was zu tun ist
Connected-Worker-Lösungen unterstützen fertigende Unternehmen, komplexe Varianten- und Umrüstprozesse effizient zu steuern. Sie verbinden Maschine und…

















