Vergessen wird nichts
Das im Konfigurator hinterlegte Regelwissen, basierend auf Fragen, führt dazu, dass nichts vergessen wird und dass selbst Details wie z.B. die Türanschläge von Schaltschränken definiert sind. Dennoch bietet das Tool dem Planer die nötige Flexibilität, denn er kann jederzeit ein vorhandenes Modul verändern und als Sonderlösung mitplanen. Zudem können technische Details als Texthinweise hinterlegt werden. Somit spart Ripplohs Kunde nun viel Zeit bei der Planung, und er kann sehr schnell ein verbindliches Angebot abgeben. Allerdings erfordert das Projekt gründliche Vorarbeit: Die Entwickler von Ripploh haben – in enger Zusammenarbeit mit ihrem Pilotkunden der Gebäudetechnik – insgesamt ein Mannjahr in den Konfigurator investiert. Lohnt sich diese Investition aus Kundensicht? Andreas Ripploh: \“Auf jeden Fall. Die Planungszeit verkürzt sich, die Angebote sind detaillierter, bei Vertragsabschluss sind schon alle relevanten Fragen geklärt, und man kommt ohne Nachverhandlungen aus. Das beschleunigt auch die Inbetriebnahme vor Ort. Und weil nur standardisierte und zertifizierte Baugruppen verwendet werden, ist die Qualität stets gleichbleibend hoch.\“
Einsparpotenzial von über 20%
Nach Einschätzung von Andreas Ripploh führt die Arbeit mit dem Konfigurator zu einer Kostenersparnis in Schaltschrankplanung und -fertigung von mehr als 20% – und zwar mit gesicherter Qualität: \“Die enge Zusammenarbeit auf der technischen Basis des Konfigurators bietet auf jeden Fall mehr Einsparpotenzial als die stetige Suche nach dem vermeintlich günstigsten Dienstleister und der häufige Lieferantenwechsel.\“ Stellt sich die Frage: Kann man dieses Modell mit anderen Bereichen reproduzieren? Andreas Ripploh ist sich da ganz sicher: \“Natürlich. Das Prinzip funktioniert im Maschinenbau genauso wie im Anlagenbau und in der Gebäudeautomation. In allen drei Bereichen bietet ein baugruppenbasiertes Engineering Vorteile, denn man arbeitet mit modularen Systemen und wiederholbaren Aufgaben. Allerdings müssen die nötigen Organisationsstrukturen geschaffen werden, und man benötigt einen durchgängigen Informationsfluss mit einer Entwicklungs-Plattform wie dem EEC.\“
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