Die aktuelle Studie \’Datenmanagement im Wandel – Data Warehousing und Datenintegration im Zeitalter von Self Service und Big Data\‘ des Business Application Research Center (BARC) betrachtet Status Quo und Trends von Datenmanagement-Initiativen in deutschen Unternehmen. Sie zeigt, dass viele Unternehmen in Zeiten von Big Data und Self Service die Notwendigkeit einer neuen Datenstrategie erkannt haben, aber bei der Umsetzung oft noch zurückhängen. In der BARC-Studie beantworteten mehr als 300 Teilnehmer Fragen zum Datenmanagement (DM) in ihren Unternehmen. Gefragt wurde nach Einsatz von und Zufriedenheit mit DM-Technologien und -Strategien. Aus den Antworten leiteten die BARC-Analysten vier Kernerkenntnisse ab: 1. Das Potential der \’Datenschätze\‘ wurde allgemein erkannt, auch getrieben durch eine erhöhte Erwartungshaltung der Mitarbeiter. Bei der Realisierung von neuen Datenstrategien hapert es bei vielen Unternehmen noch. 2. Unternehmen müssen ihre Datenstrategie im Zeitalter von Self Service und Big Data anpassen. Weitere technologische Treiber des Wandels sind unter anderem Datenvirtualisierung und neue Data-Warehousing-Technologien. 3. Eine zentrale Datenstrategie bietet einen erwiesenen Mehrwert, wie sich an den \’Best-in-Class Unternehmen\‘ der Studie zeigt, deren Datenstrategie intern für messbare Verbesserungen gesorgt hat. 4. \’Best-in-Class Unternehmen\‘ sind der Konkurrenz weit voraus. Sie nutzen wesentlich häufiger ein zentrales Data Warehouse und auch bei den Themen Sandboxing und Virtualisierung sind sie Vorreiter. Während die bei der Datenstrategie führenden Unternehmen also bereits ihre \’Datenfrüchte\‘ ernten, beginnt der Wettbewerb teilweise erst mit der Suche nach einem geeigneten Feld. Big Data (noch) nicht im Fokus
BARC: Nachholbedarf deutscher Unternehmen bei Datenstrategie
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